• Jeannie Moser hat eine LSD-Biographie unter dem Titel "Psychotropen" publiziert. Sie forschte und lehrte an der Universität Wien und der TU Berlin. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Angestellte der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur an einer Literatur- und Wissensgeschichte des Misstrauens.

„The big, new, hot issue these days … is DRUGS. Have you been tuned in on the noise?” Der Lärm, von dem der berühmt-berüchtigte Drogen­apostel Timothy Leary hier in einem Brief schreibt, ist verklungen. Der Tumult ist Geschichte. Wie auch die Droge, die das Getöse vornehm­lich verur­sacht und jene Tage in psychedelisch-phosphoreszierende Farben getaucht hat, vermeint­lich Geschichte ist: Die Rede ist von der bahn­bre­chenden, der denk­wür­digen Droge LSD. Vor 80 Jahren wurde die Substanz synthe­ti­siert, vor 50 Jahren ihre turbu­lente Karriere in Forschung und Coun­ter­cul­ture legis­lativ zu abruptem Fall gebracht. Seit einiger Zeit aller­dings ist wieder ein leises Rumoren zu vernehmen und leuch­tende Bilder fallen ins Auge.

Bioche­mi­scher Tumult: LSD-Brainscans; Quelle: beckleyfoundation.org

Neuere Studien zeigen Brain­scans, die nun einen bioche­mi­schen Tumult visua­li­sieren: die Unord­nung nämlich, die die Erleuch­tungs­droge der Hippie-Jahre im Gehirn verur­sacht. Die Brain­scans sollen die Korre­la­tionen von LSD und neuro­naler Akti­vität zur Darstel­lung bringen und beob­achtbar machen, bei welchen Gefühlen und Gedanken bestimmte Hirn­areale beson­ders aktiv sind. Die Bilder begleiten Berichte über die Wieder­auf­nahme von Studien zum medizinisch-therapeutischen Einsatz bei Sucht, Depres­sion, Trauma oder Angst, die mit der Krimi­na­li­sie­rung und Ille­ga­li­sie­rung von LSD in den späten 1960er-Jahren abge­bro­chen worden waren. Oder sie flan­kieren Berichte zum LSD-Microdosing, das im Silicon Valley, wo schon in den 1960er-Jahren digi­tale und kultu­relle Revo­lu­tion inein­ander liefen, als Mittel zur Stei­ge­rung kogni­tiver Leis­tung und Krea­ti­vität gilt. Und schließ­lich steht Anfang 2019 ein LSD-Roman nur drei Wochen nach seinem Erscheinen auf der Spiegel-Best­sel­ler­liste: Das Licht von T.C. Boyle.

Aus den Perspek­tiven zweier fiktiver Figuren, dem Dokto­randen Fitz und seiner Frau Joanie, erzählt der Roman von Timothy Learys Expe­ri­menten mit LSD und Psilo­cybin in Cambridge, im mexi­ka­ni­schen Zihua­ta­nejo und schließ­lich in Mill­brook – einem gigan­ti­schen Anwesen, das die Millio­närs­ge­schwister Hitch­cock als psyche­de­li­sches Spiri­tua­li­täts­labor zur Verfü­gung stellen. Die dort instal­lierte Feld­for­schungs­ge­mein­schaft entwi­ckelt neuro­che­mi­sche Selbst- und Sozio­tech­niken, die auf indi­vi­du­elle wie kollek­tive Verbes­se­rungen zielen: Sie versucht sich an der Vermes­sung ihrer „inneren Welten“ und schließt daran eine Revo­lu­tion von Bewusst­sein und Lebens­form an. Es geht um Träume von einer egali­tären Gemein­schaft, die Mate­ria­lismus, Kapi­ta­lismus, Status­un­ter­schiede, Klas­sen­zu­ge­hö­rig­keiten und nicht zuletzt sexuell-amouröses Besitz­denken hinter sich lässt. Und es geht um eine drogen­in­du­zierte transzendental-kosmische, eine neuro­nale Erfah­rung der Exis­tenz – das Licht –, die das einzelne Selbst erweckt, es optimal entfalten und in leuch­tendem Glanz erstrahlen lässt.

Drogen­for­schung und Selbst­ver­suche

Der Roman lässt einiges über die Geschichte von LSD wissen. Die Droge beginnt ihren kome­ten­haften Aufstieg nicht an den Hotspots der Coun­ter­cul­ture, sondern als Medi­ka­ment an renom­mierten Univer­si­täten und Forschungs­la­boren, denen der Schweizer Phar­ma­kon­zern Sandoz die magic bullet kostenlos zur Verfü­gung stellt. Die Harvard Univer­sity mit ihrem „Center for Rese­arch in Perso­na­lity“, an dem Leary und Richard Alpert Semi­nare ‚der anderen Art‘ statt­finden lassen, ist nur eine unter vielen Insti­tu­tionen rund um den Globus, die seit den 1950er-Jahren der Wirkung von Delysid (LSD 25) in groß­an­ge­legten, mitunter kost­spie­ligen Forschungs­pro­jekten auf den Grund gehen.

Der Roman ist gut infor­miert über real agie­rende Personen, Bege­ben­heiten und Forschungs­agenden. Er erzählt von der program­ma­ti­schen Verab­schie­dung des damals die Psycho­logie domi­nie­renden radi­kalen Beha­vio­rismus und seiner Verhal­tens­lehre der mess­baren Gesetz­mä­ßig­keiten, und erzählt folg­lich von einer Psycho­logie, die „transaktional-experimentell“ werden will, anstatt weiße Mäuse durch Laby­rinthe laufen zu lassen. Die Rede ist von LSD als einer Substanz, die tempo­räre Psychosen auslöst, mittels derer sich in den 1950er-Jahren der Wahn­sinn model­lieren und analy­sieren lässt.

A propos Kommer­zia­li­sie­rung: T-Shirt mit dem ikoni­schen Good-Friday-Experiment („Harvard Psilo­cybin Project Women’s Offi­cial Shirt“); Quelle: spreadshirt.com

Und der Roman zeigt, wie LSD und Psilo­cybin zu psyche­de­li­schen Drogen avan­cieren, die das Bewusst­sein erwei­tern und einen inneren Gott hervor­rufen. Detail­liert beschriebt T.C. Boyle Walter Pahnkes Good Friday Expe­ri­ment von 1962, bei dem Theo­lo­gie­stu­denten in der Bostoner Marsh Chapel Psilo­cybin zu sich nehmen. Es soll die Verwandt­schaft von Rausch, Mystik und Spiri­tua­lität zeigen; 2005 wird es der Verhal­tens­bio­loge Roland Grif­fiths in einem Labor der Johns Hopkins Univer­sity wieder­holen.

Eben­falls thema­ti­siert der Roman die Erosion wissen­schaft­li­cher Stan­dards und Krite­rien – nicht nur durch Leary und seinen Kollegen Alpert, von deren Raus­wurf der Roman ‚fakten­treu‘ erzählt, sondern durch die psycho­ak­tiven Substanzen selbst, die einen Forschungs­ge­gen­stand produ­zieren, der nicht zu objek­ti­vieren ist: nämlich subjek­tive Erfah­rungen. „Das Gift war in ihm“, liest man da über den Chemiker Albert Hofmann, der 1943 250 Mikro­gramm LSD probiert, „es war sein Körper, sein Selbst­ver­such, und was könnte privater sein als das?“

Lehr­stück

Das Licht ist dabei weit mehr als ein Wissen­schafts­ge­schichts­buch mit fiktio­nalem Zusatz­per­sonal. Eine Rezen­sion liest den Roman mit seiner Beschrei­bung „der abson­der­li­chen Aggre­gats­zu­stände der ameri­ka­ni­schen Historie“ als gera­dezu märchen­haftes Lehr­stück für die Gegen­wart. Der Roman sei kein stati­sches Tableau, sondern lote einen Echo­raum der Geschichte aus, in dem bis heute rele­vante Fragen nach der rich­tigen Lebens­form verhan­delt werden.

So manche Lese­rinnen und Leser mögen sich hier süffi­sant in ihre saturiert-bürgerlichen Exis­tenzen zurück­lehnen, weil die sozi­al­uto­pi­schen Expe­ri­mente für die beiden Prot­ago­nisten schei­tern. Sie mögen beru­higt sein, wenn sich gegen Ende des Romans Fitz und Joanie trennen, Joanie konsta­tiert, dass das ‚andere’ Leben in Mill­brook nichts anderes als eine Täuschung ist, und Fitz unfrei­willig desil­lu­sio­niert die Frage bewegt, was sie nun sind: Wissen­schaftler, Mystiker, Orgi­en­ver­an­stalter oder eine Thea­ter­truppe für sinn­su­chende Promi­nente, Models und Greenwich-Village-Bohemians, die immer zahl­rei­cher nach Mill­brook kommen.

Aller­dings ist der Roman noch auf ganz andere Weise ein Lehr­stück. Was er implizit mitver­han­delt, ist die eher subku­tane Revo­lu­tion von Denk­weisen, die das Schei­tern der großen psyche­de­li­schen Utopien und die ‚großen Männer’ wie Leary, Hofmann oder Alpert über­lebt. Zual­ler­erst ist da die bis heute geläu­fige Idee eines neuro­che­mi­schen Selbst (Nikolas Rose), das stoff­lich fundiert und damit auch stoff­lich beein­flussbar ist. Sie ist in der golden Ära der Drogen­for­schung aus wissen­schaft­lich kontrol­lierten Versuchs­an­ord­nungen ebenso wie aus spon­tanem Expe­ri­men­tieren entstanden: in psych­ia­tri­schen Kliniken, medi­zi­ni­schen und (neuro-)pharmakologischen Forschungs­in­sti­tu­tionen, thera­peu­ti­schen Privator­di­na­tionen, Selbst­er­fah­rungs­kursen, der CIA, der Coun­ter­cul­ture sowie an den Punkten ihrer Über­schnei­dung.

Neuro­nale Revo­lu­tion und LSD als life­style agent

Das neuro­che­mi­sche Selbst empfindet alles – bis hin zur Revo­lu­tion – in den Neuronen: „Es ist eine Revo­lu­tion“, lässt Boyle Hofmann nach seinem ersten LSD-Versuch zur Labor­as­sis­tentin sagen, „ich spüre es in meinen Knochen, in meinem Herzen, meinem Gehirn, in meinen Neuronen, Fräu­lein Ramstein, in meinen Neuronen.“ Damit legt Boyle dem Chemiker in den Mund, was Leary in program­ma­ti­schen Schriften wie Neuro­Lo­gics ausar­beiten wird. Für Leary basiert die Akti­vität des Nerven­sys­tems auf elek­tro­che­mi­scher Kommu­ni­ka­tion. Sein Selbst besteht aus acht Erre­gungs­schalt­kreisen, die jeweils einer Bewusst­seins­ebene entspre­chen.

John C. Lilly, The Human Biocom­puter, 1974; Quelle: amazon.com

Wenn nun Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tungs­pro­zesse mit Drogen künst­lich gesteuert werden, wenn Stoffe wie LSD soge­nannte neuro­nale Imprints und Kondi­tio­nie­rungen aufheben können, fällt die Unter­schei­dung zwischen Geist und Materie – und ist der Weg gebahnt für die Bear­bei­tung dieses neuro­che­mi­schen Selbst, für die Meta­pro­gram­mie­rung eines human biocom­puter (John C. Lilly).

Zu der in die Gegen­wart weisenden Geschichte von LSD gehört, dass der psycho­trope Stoff in thera­peu­ti­sche Tech­niken inte­griert wurde, deren Ziel­gruppen massiv ausge­dehnt wurden. Unter dem Stich­wort ‚Psych­ia­tri­sie­rung des Alltags’ ging es in den 1950/60er-Jahren nicht mehr nur darum, mit Substanzen Krank­heiten zu kurieren, sondern auch darum, Gesunde zu korri­gieren und zu opti­mieren. Zur neuro­che­mi­schen Behand­lung standen nun Verhal­tens­weisen, seeli­sche Konflikte, Stim­mungen und Gefühle, persön­li­ches und soziales Schei­tern. „My task in Mill­brook“, berichtet beispiel­haft der Underground-Chemiker Nick Sand, „was not to make the sick healthy, but to make the healthy even healt­hier.“ LSD ließ sich reibungslos in nun rein indi­vi­dualuto­pi­sche Selbst­ma­nage­ment­pro­gramme aufnehmen – und zum life­style agent avant la lettre machen.

Text­ar­beit

Die Verbes­se­rung des neuro­che­mi­schen Selbst im neu etablierten Grenz­be­reich von Pharmako- und Psycho­the­rapie ist mit Tech­niken der Beob­ach­tung und Doku­men­ta­tion verbunden.Die akri­bi­sche schrift­liche Selbst­in­spek­tion, die LSD-Microdosing-Anleitungen heute im Internet empfehlen (sie soll u.a. Krea­ti­vi­tätsmaß, erle­digte Arbeit, Wohl­be­finden und Stim­mungen berück­sich­tigen), wird im Roman eingeübt: In Cambridge, Zihua­ta­nejo und Mill­brook füllen die selbst­ex­pe­ri­men­tellen ‚Psycho­nauten’ Seite um Seite mit hand­schrift­li­chen Notizen. Sie sollen zum Aufsatz, idea­ler­weise zur Disser­ta­tion werden, die in der akade­mi­schen Nahrungs­kette nach oben beför­dert und finan­zi­ellen Spiel­raum verschafft. Verschrift­li­chung tut not, um die indi­vi­du­ellen Erfah­rungen, wenn schon nicht in objek­tive, so doch in vermit­tel­bare Daten und Theo­rien zu trans­for­mieren.

Der produk­tive Text­ar­beiter: Timothy Leary; Quelle: npr.org

Doch einzig der aus der akade­mi­schen Nahrungs­kette in Harvard ausge­schie­dene Projek­te­ma­cher Leary ist in der Lage, die neuro­che­mi­sche Selbst­er­fah­rung des Lichts in einen kommer­zi­ellen Verwer­tungs­kreis­lauf einzu­speisen. Er ist es, der am Ende des Romans – wenn Fitz’ Wissen­schafts­kar­riere mangels Text verun­glückt und sich die Auflö­sung der Gemeinde ankün­digt – noch schreibt. Er ist der produk­tive Text­ar­beiter, der Frage­bögen auswertet, Vortrags- und Buch­ma­nu­skripte verfasst und publi­ziert: 1996 werden es über 30 Bücher sein.

Der Markt der Selbst- und Sinn­suche

Leary ist der Dealer, der Stoff verschafft, der auf ihn prägt und an ihn bindet. Er ist aber auch der Dealer, der Lese­stoff verschafft – und damit Sinn. Er ist charis­ma­ti­scher Führer und krea­tiver Impre­sario, der es versteht, die „Innen­welt zu Geld zu machen“ und den Hunger der Sinn­su­chenden in bare Münze zu verwan­deln. Nachdem Gott zur neuro­nalen Funk­tion erklärt wurde, macht Leary mit seinen Selbst­er­fah­rungs­se­mi­naren Offen­ba­rung und Ekstase zur lukra­tiven Ware und aus Mill­brook eine Geld­ma­schine. Die Marke Leary, von der im Roman die Rede ist, etabliert einen Markt der Spiri­tua­lität, Bewusst­seins­er­wei­te­rung und Arbeit am Selbst, auf dem sich mitt­ler­weile auch Manager tummeln, die ‚das Beste’ aus sich heraus­holen wollen.

Und noch an anderer Stelle führt der Roman Sakra­ment und energy booster zusammen. Selbst profane Arbeit wird mit LSD dyna­mi­siert und veredelt: Um das Spiri­tua­li­täts­labor zu putzen und für Wochen­end­se­mi­nare und Partys vorzu­be­reiten, wirft die Forschungs­ge­mein­schaft Mikro­dosen LSD ein, „um die Arbeit etwas ange­nehmer zu machen und ein biss­chen Leben in die Sache zu bringen“.

Peter Gasser, der seit 2017 die in den 1960er-Jahren entwi­ckelte LSD-unterstützte psycho­ly­ti­sche Therapie bei Krebs­pa­ti­enten wieder erproben darf, ist sich sicher, dass sich LSD einem Opti­mie­rungs­ge­danken stets verschlossen hätte. Auf den ersten Blick leuchtet das ein, weil LSD anders als Speed oder Kokain nicht die körper­liche Leis­tungs­kraft stei­gert. In einer Gesell­schaft aber, in der es gera­dezu unlauter ist, sein Selbst sich selbst zu über­lassen, und der Impe­rativ unüber­hörbar ist, Arbeit mit Leben zu füllen, inno­vativ, kreativ, gestal­te­risch und ideen­reich zu agieren, setzt Opti­mie­rung genau da an. Die mini­ma­lis­ti­sche LSD-Selbstmedikation im Silicon Valley ist keine abrupte Kehrt­wende, sondern die logi­sche Folge der Erfin­dung von neuro­che­mi­schen Psycho­tech­niken und der Umco­die­rung von Krea­ti­vität in eine wert­volle Ressource. Nicht zufällig soll Fitz’ unge­schrie­bene Disser­ta­tion belegen, dass LSD inspi­riert und Krea­ti­vität frei­setzt. Damit erin­nert er an Oscar Janiger, der um 1960 an der Univer­sity of Cali­fornia seine crea­ti­vity pill an mehr als 900 Frei­wil­lige verteilte und den Zusam­men­hang von LSD und (ästhe­ti­scher) Produk­tion unter­suchte. Schon damals war LSD die krea­tive Schwester all der ‚klas­si­schen’ Effi­zi­enz­drogen, die als Neuro­en­hancer bekannt geworden sind.

Genauso wie die Substanz kogni­tive und soma­ti­sche Prozesse in Gang setzt, die dann ohne sie weiter­laufen, hatte das Konzept LSD eine immens nach­hal­tige Wirkung auf unser kultu­relles Selbst­ver­ständnis. Die bewusst­seins­ver­än­dernden Expe­ri­mente der psyche­de­li­schen Revo­lu­tion haben die Denk­weisen der Gegen­wart mehr gestaltet, als ihren frühen Visio­nären bewusst sein konnte. Doch heute scheint die Antwort klar: We have been tuned in on the noise.

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  • Jeannie Moser hat eine LSD-Biographie unter dem Titel "Psychotropen" publiziert. Sie forschte und lehrte an der Universität Wien und der TU Berlin. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Angestellte der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur an einer Literatur- und Wissensgeschichte des Misstrauens.