Ließ sich der alten US-Politik oft Doppelmoral und Heuchelei vorwerfen, verändert die Trump-Administration mit glatten Lügen auch das argumentative Feld der überhaupt noch möglichen Auseinandersetzung und Kritik.

  • Rüdiger Graf

    Rüdiger Graf leitet die Abteilung II „Wissen – Wirtschaft – Politik“ am Leibniz-Zentrum für Zeithistori-sche Forschung in Potsdam und unterrichtet Neuere und Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Geschichte der Gegenwart
Geschichte der Gegenwart 
Das Ende der Heuchelei und der poli­ti­sche Klimawandel
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Ende der 1990er Jahre, zur Zeit des Impeachment-Verfahrens gegen US Präsi­dent Bill Clinton, stand auf dem Sproul Plaza der Univer­sity of Cali­fornia, Berkeley, jeden Tag ein kleiner Mann mit einem großen Schild in den Händen. In einem eigen­tüm­li­chen Sing­sang klagte er führende repu­bli­ka­ni­sche Poli­tiker an: „Trent Lott, No.1: Hypo­crite! Jesse Helms, No. 2: Hypo­crite!…“ Der Vorwurf, die konser­va­tiven Repu­bli­kaner seien Heuchler, dürfte damals kaum jemanden der an ihm vorüber­lau­fenden Studie­renden über­rascht haben. Spätes­tens seit den Alter­na­tiv­be­we­gungen der 1970er Jahre war es ein Kern­ele­ment linker Rhetorik und Kritik, das Verhalten der poli­ti­schen Eliten als heuch­le­risch zu entlarven. Seit der revi­sio­nis­ti­schen Diplo­ma­tie­ge­schichts­schrei­bung der 1960er Jahre war es auch weit über marxis­ti­sche Kreise hinaus üblich geworden, die „Hypo­crisy of American Foreign Policy“ anzu­klagen. Trotz aller bundes­deut­schen Dank­bar­keit über die Befreiung vom Natio­nal­so­zia­lismus und den anschlie­ßenden Schutz vor der kommu­nis­ti­schen Diktatur waren inzwi­schen doch viele über­zeugt oder ahnten zumin­dest, dass die Regie­rungen der Verei­nigten Staaten zwar von Demo­kratie und Menschen­rechten spra­chen, diese Werte aber im Zwei­fels­fall Macht- und Wirt­schafts­in­ter­essen unter­ord­neten oder sie gar für diese instru­men­ta­li­sierten. Diese Ansicht verbrei­tete sich weiter, als die Sowjet­union und der Ostblock zusam­men­bra­chen und damit der Gegner des Kalten Krieges verlo­ren­ging, der die Rede vom Eintreten für Demo­kratie und Menschen­rechte plau­si­bi­li­siert hatte. Die USA trium­phierten seit 1990 als einzig verblie­bene Super­macht, während welt­weit Tausende unter dem Slogan „Kein Blut für Öl!“ gegen die Kriege am Golf und die ameri­ka­ni­sche Heuchelei demonstrierten. 

Die neue US-Adminstration: Lügen und Bull­shit statt Heuchelei

Ein Vier­tel­jahr­hun­dert später hat sich die Lage grund­le­gend gewan­delt. Berech­tig­ter­weise kann man der neuen US-Regierung heute vieles vorwerfen – „Each day is its own fresh hell“, schrieb David Remnick jüngst im New Yorker –, aber der Vorwurf der Heuchelei fällt in diesem Zusam­men­hang selten. Als Hillary Clinton Pete Hegseth und seinen Kollegen ange­sichts von Signal­gate in der New York Times „hypo­crsiy“ vorwarf, erklärte sie gleich darauf, das eigent­liche Problem sei nicht die Heuchelei, sondern die Dumm­heit der Akteure. Der Ausdruck der Hypo­k­risie stammt aus dem Altgrie­chi­schen, wo Hypo­krités den Schau­spieler bezeich­nete, der Masken trägt und sich verstellt bzw. vorgibt etwas zu sein, was er nicht ist. Als Heuchler oder Hypo­krit bezeichnen wir heute Menschen, die eine Iden­tität oder Loya­lität behaupten, die sie nicht haben, die eine Moral predigen, an die sie sich selbst nicht halten, oder die Prin­zi­pien in einem bestimmten Feld hoch­halten, sie in zumin­dest einem anderen aber mit Füßen treten. All dies gilt natür­lich für die neue US-Administration, wenn sie etwa „free speech“ wie ein Popanz vor sich herträgt und zugleich die Meinungs- und Forschungs­frei­heit beschränkt oder behauptet, die Inter­essen der einfa­chen Leute zu vertreten und statt­dessen den Reichen dient. In Bezug auf den US-Präsidenten scheint dies aber zu vernach­läs­sigen ange­sichts seines scham­losen Lügens bzw. Äußerns von Bull­shit, der Selbst­über­he­bung über alles und jeden bei gleich­zei­tiger Erwar­tung von Unter­wür­fig­keit, der offenen Verach­tung für Regeln, Verfahren und Insti­tu­tionen und der Miss­ach­tung des Anstands im Umgang mit anderen, die als schwä­cher begriffen werden. Jeder der gegen Trump ange­strengten Prozesse und jeder der Skan­dale, in die er verwi­ckelt gewesen ist, hätte einem Poli­tiker, der Moral und Inte­grität für sich in Anspruch nimmt, massive Schwie­rig­keiten bereitet, wenn nicht gar seine Karriere zerstört. Den US-Präsidenten fechten sie nicht an, weil er nicht vorgibt, irgend­wel­chen anderen Prin­zi­pien zu gehor­chen als denen, die er gerade im Moment für richtig hält und im nächsten Moment verwerfen kann. Er ist immun gegen den Vorwurf der Heuchelei, weil er schon so viele Regeln über­treten hat, dass jeder Vorwurf des Norm­ver­stoßes an ihm abprallt. Juris­ti­schen Ausdruck findet dies in seiner vom Supreme Court gestützten Behaup­tung, als Präsi­dent über dem Gesetz zu stehen. Jede weitere Grenz­über­schrei­tung sagt im Grunde: „Ich bin, der ich bin“, und das ist heute anschei­nend eine medial und poli­tisch wirk­mäch­ti­gere Stra­tegie als der Versuch, sich als mora­lisch integre Person zu entwerfen. Denn mit letz­terem verwi­ckelt man sich leicht in Selbst­wi­der­sprüche, die dann vom poli­ti­schen Gegner als Heuchelei skan­da­li­siert werden können.

Orga­ni­sierte Heuchelei statt unor­ga­ni­sierte Machtpolitik

Der öffent­liche Wider­wille gegen die Heuchelei ist eigent­lich über­ra­schend, ist doch Politik gerade in solchen Ordnungen, die von der Zustim­mung der Wähler abhängen, ohne sie kaum vorstellbar. Anti-Hypocrisy, so hat die poli­ti­sche Theo­re­ti­kerin Judith Shklar schon Mitte der 1980er Jahre in ihrem Buch über die Ordi­nary Vices fest­ge­stellt, ist ein Mittel der poli­ti­schen Ausein­an­der­set­zung, aber kein Regie­rungs­prinzip. Wie der briti­sche Poli­tik­wis­sen­schaftler David Runciman argu­men­tiert hat, erzeugen die Mecha­nismen libe­raler Demo­kra­tien zwangs­läufig Diskre­panzen zwischen öffent­lich erklärten Ansprü­chen und tatsäch­li­chem Verhalten, die als Heuchelei skan­da­li­siert werden können. Offen­kundig ist es aber möglich, ohne diese Ansprüche zum Präsi­denten der Verei­nigten Staaten gewählt zu werden.

Das Ende der Heuchelei, das die neue US-Regierung zele­briert und dem die poli­ti­sche Rechte in der Bundes­re­pu­blik und Europa nach­ei­fert, ist zutiefst beun­ru­hi­gend und stürzt die Teile des poli­ti­schen Spek­trums, die sich als links begreifen, in Orien­tie­rungs­lo­sig­keit. Der Linken ist eine ihrer wich­tigsten rheto­ri­schen Waffen abhan­den­ge­kommen und sie muss reali­sieren, dass die poli­ti­sche Heuchelei viel­leicht gar kein Problem, sondern im Gegen­teil ein essen­zi­eller Bestand­teil libe­raler Politik war, die ihre Kritik erst ermög­lichte. Was man auch immer gegen die Heuchelei der ameri­ka­ni­schen Außen­po­litik in Mittel­ame­rika oder im Mitt­leren Osten, die Weige­rung, den Inter­na­tio­nalen Straf­ge­richtshof anzu­er­kennen, oder das Prinzip der Open Door Policy einwenden mochte: Die letzten Wochen haben deut­lich gemacht, dass eine US-Außenpolitik, die sich vom Bekenntnis zu einer inter­na­tio­nalen Rechts­ord­nung verab­schiedet und sich ganz offen als Macht­po­litik ohne Bindung an andere Prin­zi­pien als das natio­nale Inter­esse präsen­tiert, noch schlim­mere Konse­quenzen hätte. Zuvor war es den Ländern mit liberal-demokratischen Ordnungen zumin­dest möglich, so zu tun, als würden sie die US-amerikanische Doppel­moral nicht bemerken. Ihre Regie­rungen konnten die Prin­zi­pien einer regel­haften Welt­ord­nung anderen gegen­über als die „west­li­chen“ hoch­halten. Außerdem konnten sie die US-Regierung in Verhand­lungen an diese selbst­er­klärten Prin­zi­pien erin­nern und es skan­da­li­sieren, wenn deren Politik gegen sie verstieß. Stephen Krasner hat die Struktur des inter­na­tio­nalen Systems daher um die Jahr­tau­send­wende als „orga­ni­sierte Heuchelei“ beschrieben. Dieser Zustand war in vielerlei Hinsicht unbe­frie­di­gend. Orga­ni­sierte Heuchelei erlaubte es, unnö­tige, grau­same und verlust­reiche Kriege zu frag­wür­digen Zwecken zu führen, aber sie war besser als die unor­ga­ni­sierte Macht­po­litik, die sich jetzt anzu­kün­digen scheint. Eine Welt, in der „Wir tun es, weil wir es können und es uns nützt.“ als Begrün­dung für außen­po­li­ti­sche Entschei­dungen reicht, ist eine schlech­tere Welt als eine, in der zumin­dest ein erheb­li­cher Teil von Regie­rungen meint, für außen­po­li­ti­sche Entschei­dungen Gründe anführen zu müssen, denen prin­zi­piell auch andere zustimmen können. 

Die Heuchelei der Klima­po­litik und der rechte Backlash

Viel­leicht am deut­lichsten zeigt sich das Ende der außen­po­li­ti­schen Heuchelei am Rückzug der Verei­nigten Staaten aus der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion und dem Pariser Klima­ab­kommen. Ohne die wich­tige Arbeit der WHO in Frage stellen zu wollen, die welt­weit Leid gelin­dert und Leben gerettet hat, beein­druckte an ihr schon immer auch die Diskre­panz zwischen der welt­ver­bes­sernden Rhetorik ihrer Verlaut­ba­rungen und der Wirt­schafts­po­litik ihrer Mitglieds­länder. Schließ­lich produ­zierten diese doch die globale Ungleich­heit, deren Auswir­kungen die WHO dann lindern sollte. Analog bemerkten viele Beob­achter der Klima­po­litik schon lange eine gewisse Verlo­gen­heit der inter­na­tio­nalen Bemü­hungen, die Erder­wär­mung zu begrenzen. Die Klima­schutz­be­we­gung hat in den vergan­genen Jahren immer deut­li­cher auf die Diskre­panz hinge­wiesen, die zwischen der Bedro­hung durch die Folgen des Klima­wan­dels auf der einen und den natio­nalen und inter­na­tio­nalen Maßnahmen, ihn noch zu begrenzen, auf der anderen Seite besteht. Im vergan­genen Jahr 2024 kampierten Akti­visten vor dem Kanz­leramt und wollten erklär­ter­maßen „Hungern bis ihr ehrlich seid“. Anders als der Hunger­streik der Letzten Gene­ra­tion im Jahr 2021 formu­lierten sie keine konkreten umwelt­po­li­ti­schen Forde­rungen mehr, sondern verlangten, dass die Heuchelei aufhören müsse: Kanzler Scholz sollte eine Regie­rungs­er­klä­rung abgeben, dass die bishe­rigen Maßnahmen trotz anders­lau­tender Rhetorik die Klima­ka­ta­strophe nicht aufhalten würden.

Die US-Regierung beendet diese Heuchelei, wenn auch nicht dadurch, dass sie die Realität des Klima­wan­dels aner­kennt, sondern indem sie ihn leugnet, wie es ihre euro­päi­schen Bewun­derer auch tun. Diese Leug­nung mag sach­lich falsch sein. Sie erzeugt aber weniger kogni­tive Disso­nanzen als die Aner­ken­nung des Klima­wan­dels und die Behaup­tung, man könne ihn noch aufhalten, es in den letzten Jahren getan haben. Wie Ingolfur Blüh­dorn über­zeu­gend darge­legt hat, ist nicht nur unsere ressourcen- und ener­gie­in­ten­sive Lebens­weise auf Dauer unhaltbar, sondern auch das „ökoeman­zi­pa­to­ri­sche Programm“, das besagt, dass wir mit Hilfe einer sozial-ökologische Moder­ni­sie­rung unserer Wirt­schaft nach­haltig leben und zugleich dafür sorgen könnten, dass es Menschen überall auf der Welt besser geht, ohne dass wir dafür Wohlstands- und Frei­heits­ver­luste in Kauf nehmen müssten, ja dass wir dieses Programm sogar verfolgen müssten, wenn wir nicht in der Klima­ka­ta­strophe eben­solche Verluste erleiden wollten. Der Back­lash gegen die Klima­po­litik, der sich in den letzten vier Jahren entwi­ckelt hat und sich in der Bundes­re­pu­blik auf der poli­ti­schen Rechten in blankem Hass gegen die GRÜNEN entlädt, dürfte wesent­lich darauf zurück­zu­führen sein, dass sich allmäh­lich die Erkenntnis durch­setzt, dass eine sozial und ökolo­gisch gerech­tere Welt mit Wohl­stands­ver­lusten in den Ländern einher­gehen würde, die heute ungleich viel mehr Ressourcen verbrau­chen als die ärmeren Länder. Wenn sich die natio­nalen und inter­na­tio­nalen klima­po­li­ti­schen Anstren­gungen als so unzu­rei­chend erweisen, wie sie es bisher getan haben, muss man den Klima­wandel auch gar nicht mehr leugnen, sondern kann ihn getrost aner­kennen, um zu der Schluss­fol­ge­rung zu gelangen, dass es indi­vi­duell erfolg­ver­spre­chender ist, noch einmal möglichst viel fossile Ener­gie­träger in Anspruch zu nehmen, um sich und den Seinen eine gute Ausgangs­po­si­tion zu verschaffen, wenn die Extrem­wet­ter­er­eig­nisse zunehmen und die Vertei­lungs­kon­flikte heftiger werden.

Nachdem sich die Szena­rien des IPCC (Welt­kli­marat) in den vergan­genen Jahren immer deut­li­cher zu einer apoka­lyp­ti­schen Vision verdichtet haben und die drohende Klima­ka­ta­strophe von denje­nigen, die die Bevöl­ke­rung zur Umkehr moti­vieren wollten, immer drama­ti­scher gezeichnet wurde, erscheint die rechte Vision des fossilen Weiterso im natio­nalen Zusam­men­schluss auf Kosten der anderen als wider­spruchs­freier als die der sozial-ökologischen Moder­ni­sie­rung. Umwelt- und Menschen­rechts­po­litik erreichten seit den 1970er Jahren immer brei­tere Akzep­tanz, gerade weil sie nur sehr begrenzt – man möchte sagen heuch­le­risch – umge­setzt wurden. Das Bekenntnis zu Demo­kratie und Menschen­rechten wurde flexibel ange­wandt, wenn es um die Aufrecht­erhal­tung von Wirt­schafts­be­zie­hungen ging, die den eigenen Wohl­stand sicherten. Entwick­lungs­hil­fe­pro­jekte wurden geför­dert, aber die Forde­rungen aus der soge­nannten Dritten Welt nach einer Neuen Welt­wirt­schafts­ord­nung wurden igno­riert, unter­mi­niert oder bekämpft, weil ihre Umset­zung west­li­chen Wohl­stand gefährdet hätte. Der radi­kale Flügel der Umwelt­be­we­gung, der in den 1970er Jahren einen grund­sätz­li­chen Ausstieg aus dem kapi­ta­lis­ti­schen Wachs­tums­mo­dell gefor­dert hatte, wurde nie poli­tisch einfluss­reich. Umwelt­po­litik und umwelt­be­wusstes Verhalten wurden viel­mehr main­stream­fähig, solange sie keine signi­fi­kanten Wohl­stands­ein­bußen mit sich brachten, sondern im „weniger“ noch „mehr“ versprachen.

Dass es allen besser, aber uns nicht schlechter gehen soll und wir dazu noch im Einklang mit der Natur leben können, ist eine Posi­tion, die viel­fäl­tige Wider­sprüche und Aporien erzeugt. Diese wurden im sozial-ökologischen Milieu, das erklär­ter­maßen das Private poli­ti­sieren und authen­tisch leben wollte, auch gerne und intensiv disku­tiert. Der Versuch, das persön­liche Verhalten mit den eigenen mora­li­schen Vorstel­lungen in Einklang zu bringen, gelang oft nur durch eine sehr selek­tive Wahr­neh­mung und die Ausblen­dung von syste­mi­schen Zusam­men­hängen und Ausbeu­tungs­ver­hält­nissen, welche den Vorwurf der Heuchelei gera­dezu einluden. Der natio­na­lis­ti­schen Rechten in Amerika und bei uns kann und muss man unzäh­lige Lügen vorwerfen, genauso wie ihren instru­men­tellen Umgang mit der Wahr­heit, der oft den Respekt vor den Kate­go­rien wahr/falsch bzw. richtig/falsch vermissen lässt. Das eben skiz­zierte Problem der Selbst­wi­der­sprüch­lich­keit hat sie aber nicht, da sie nicht die Welt zu retten verspricht, sondern nur das eigene Kollektiv und zwar erklär­ter­maßen auf Kosten anderer, die notfalls mit Gewalt am Grenz­über­tritt gehin­dert werden sollen. Die Linke hingegen muss sich fragen, wie sie ökolo­gi­sche und mora­li­sche Prin­zi­pien in einer Welt durch­setzen will, in der das Recht des Stär­keren offenbar von immer mehr Menschen als Richt­schnur des Handelns akzep­tiert und propa­giert wird. Mit dem Heuche­lei­vor­wurf wird es nicht gehen.

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