Birgit Sauer: Im Frühjahr letzten Jahres machte ein Vorfall aus dem südlichen Brandenburg bundesweit Schlagzeilen: Zwei Lehrer_innen haben in einem Brandbrief rechtsextreme Vorfälle an ihrer Schule öffentlich gemacht. Sie erfuhren in Reaktion darauf Vorwürfe und Bedrohungen; Unterstützung und Solidarität blieben vor Ort weitgehend aus. Beide Lehrer_innen verließen zum neuen Schuljahr die Schule und die Kleinstadt Burg. Gegenwärtig bestimmen nun vor allem Demonstrationen gegen Rechts die Nachrichten, bei denen gerade die Proteste in Ostdeutschland vielfach als besonders ermutigend herausgestellt werden. Wir wollen das zum Anlass nehmen, um noch einmal neu über das Bild vom „Braunen Osten“ zu sprechen. Heike, wie ist denn jetzt die Lage in Ostdeutschland? Ist das überhaupt noch sinnvoll, sich ganz besonders mit „dem Osten“ zu beschäftigen?
Heike Radvan: Es braucht meines Erachtens eine kritische Aufmerksamkeit und Analyse von Spezifika extrem rechter Erscheinungsformen, die in Ost- (und auch West)deutschland zu beobachten sind. Insbesondere braucht es hierbei eine Berücksichtigung der (lokal)historischen Genese dieser Phänomene. Rechtsextremismusforschung kann – gerade durch den Vergleich – dazu beitragen, den Spezifika bestimmter Regionen auf verschiedenen Ebenen nachzugehen, nicht zuletzt um Ansatzpunkte für demokratische Gegenwehr aufzudecken. Der Fall aus Burg in Brandenburg ist ja keineswegs passé: Wir haben es weiterhin in vielen ostdeutschen Gemeinwesen mit extrem rechten Dominanzbestrebungen zu tun, die nicht nur durch die AfD befördert werden.
Problematisch ist darüber hinaus eine Haltung, die auch von vielen demokratischen Akteur_innen vertreten wird und mit der ein positives Image der Stadt im Vordergrund steht. Um dieses aufrecht zu erhalten, werden dann Menschen, die Verantwortung übernehmen und Betroffene schützen, zum Problem oder als dessen Ursache erklärt. Der Verlauf dieser Situation – Marginalisierung, Schuldzuweisung, Androhung von Disziplinarverfahren und Versetzung an andere Schulen – lässt sich als Prozess der Eskalation beschreiben, der einhergeht mit einer Nichtbenennung und Normalisierung von Rechtsextremismus. Er hätte meiner Erfahrung nach in dieser Form gegenwärtig nicht in einem westdeutschen Gemeinwesen stattfinden können. Es braucht hierzu eine kritische Aufarbeitung, die etwa in Burg bis heute sowohl an der Schule als auch im Gemeinwesen aussteht.
Birgit Sauer: Das leuchtet ein. Aber bestärkt man mit solchen Forderungen nicht immer auch die alten, westdeutschen Klischees vom Rechtsextremismus als „Ostproblem“?
Heike Radvan: Es geht mir dabei nicht um „Ossifizierung“ im Sinne von Kathleen Heft, indem ein „brauner Osten“ vom „Westen“ abgesondert und stigmatisiert wird, der dann per se als unproblematisch oder demokratischer gilt. Wir brauchen vielmehr eine „Doppelspur der Kritik“: Es braucht eine differenzierte, auch lokalhistorische Aspekte berücksichtigende Analyse des Rechtsextremismus in Ostdeutschland und Westdeutschland. Spezifika zu verschweigen oder zu beschönigen, verstellt hier eine notwendig kritische Analyse. Erst damit lassen sich möglichst passgenaue Antworten für die Prävention und Intervention entwickeln und gleichzeitig die stereotypen Zuschreibungen in beide Richtungen auflösen.
Birgit Sauer: Dann lass uns genauer über die Lage in Ostdeutschland sprechen. Wenn man nach den Gründen für den Erfolg rechter Dominanzbestrebungen fragt, scheinen vor dem Hintergrund meiner Forschungen insbesondere Geschlechtervorstellungen eine wichtige Erklärung zu liefern. In unserem Buch Konjunktur der Männlichkeit, das ich gemeinsam mit Otto Penz geschrieben habe, haben wir beobachten könnten, dass nicht nur in Ostdeutschland extrem rechte Organisationen unter dem Label „Gender-Gaga“ strategisch eine Geschlechter- und Sexualitätspanik provozieren, um auf dieser Basis erfolgreich zu sein. Aber die Ostdeutschen waren nach der Wende in besonderer Weise von prekarisierenden Entwicklungen betroffen, die zu Gefühlen der Verunsicherung sowie Angst vor Kontrollverlust über das eigene Leben führten. Das Narrativ einer „Krise der weißen Männlichkeit“ verfängt deshalb hier besonders gut.
Heike Radvan: Was für Entwicklungen sind das genau?
Birgit Sauer: In Deutschland, aber auch in Österreich, waren dies vor allem widersprüchliche neoliberale Entwicklungen, zu denen Sozialstaatsabbau, Jobunsicherheit, Prekarisierung, aber auch Integration von Frauen in die Erwerbsarbeit, Frauenförderung und Gleichstellung in der Arbeitswelt sowie die Anerkennung von sexueller und geschlechtlicher Diversität gehören.
Männer waren von diesen Veränderungen stärker betroffen als Frauen, denn letztere waren bzw. sind in Ostdeutschland viel mobiler. Die Vorstellung einer „Krise der weißen Männlichkeit“ ist dabei eigentlich ein alter Topos, der sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lässt und um die Wende zum 20. Jahrhundert mit antisemitischen Vorstellungen verknüpft wurde. Aber er entfaltet in den heutigen emotionalen Lagen neue Dimensionen und mobilisierende Kraft, nicht zuletzt dann, wenn er mit der Ablehnung von Migrant_innen verknüpft wird – dem anderen zentralen Narrativ der autoritären Rechten. Männer der Mehrheitsgesellschaft werden als Opfer dargestellt – als Opfer von Gleichstellungspolitik, von Migration und von gesellschaftlichem Wandel überhaupt. Damit werden zugleich soziale Schäden, die durch die neoliberale Fokussierung auf den Markt und eine neoliberal-unternehmerische Subjektivierung entstanden sind, umgedeutet bzw. geleugnet.
Doch was interessiert dich an rechten Bewegungen in Ostdeutschland? Gibt es da spezifische Entwicklungen? Gibt es Ambivalenzen, die es nahelegen, sich mit einem „spezifischen“ ostdeutschen Rechtsextremismus wissenschaftlich zu beschäftigen?
Heike Radvan: Ich schaue auf diese Entwicklungen mit der Frage nach möglichen Antworten in der (Sozial-)Pädagogik und der demokratischen Zivilgesellschaft. Um bei der beschriebenen Situation zu bleiben: Die Frage, warum Lehrkräfte NS-verherrlichende Aussagen und Handlungen von Schüler_innen nicht als solche erkennen oder sich entscheiden, nicht zu intervenieren, kann mit verschiedenen Faktoren im Zusammenhang stehen. Manche benennen ein „sich Heraushalten, ein neutral Sein“ als persönliche Lehre nach den Veränderungen infolge der friedlichen Revolution 1989.
Birgit Sauer: Gibt es auch weiter zurückliegende Ursachen?
Heike Radvan: Ja, Gründe mögen im Kontext einer postnationalsozialistischen Gesellschaft liegen, die sowohl die DDR als auch die BRD waren. Beide Staaten haben ähnliche, aber auch sehr unterschiedliche Antworten auf diese Herausforderungen gegeben. Insofern braucht es meiner Ansicht nach immer auch eine rekonstruktive lokalhistorische Perspektive, um sich dem gesellschaftlichen Gewordensein der Gegenwart zu nähern. So lässt sich lokalhistorisch nachvollziehen, dass heutige rechte Gruppierungen aber auch die vergleichsweise hohe Zustimmung für die AfD keine alleinige Folge der Transformationsprozesse der 1990er Jahre oder gar eine Art „Westimport“ sind, wie häufig behauptet wird. Es braucht eine Analyse auf verschiedenen Ebenen, um diese Spezifik zu verstehen. Die Zumutungen der Transformation sind insofern keine hinreichende Erklärung, schon gar nicht für rechte Gewalt. Es hat immer eine Mehrheit von Menschen gegeben, die sich trotz der Herausforderungen gegen rassistische und antisemitische Positionen entschieden haben. Meines Erachtens liefern vielmehr die strukturellen und individuellen Bedingungen der postnationalsozialistischen Gesellschaft, insbesondere die Tradierungen von Einstellungen, eine Antwort, die uns hier weiterführt.
Birgit Sauer: Die ostdeutschen Bundesländer sind für unsere Herangehensweise im Buch besonders interessant – auch wenn wir sie nicht direkt untersucht haben. Wir haben vor allem die „Angebotsseite“ untersucht. Also: Was bieten rechts-autoritäre Parteien und Organisationen weißen Männern einer bestimmten Klasse oder Schicht, damit sie von diesen in so hohem Ausmaß gewählt werden? Auch wenn wir nicht die Frage nach dem „Warum“ der Wahlentscheidung beantworten können, können wir indirekt auf mögliche Spezifika der neuen Bundesländer schließen. Denn wir müssen bestimmte soziale und ökonomische Entwicklungen in Betracht ziehen, die den Hintergrund für die Mobilisierung der moralischen Sexualitäts- und Geschlechterpanik und den Versuch, eine neue Konjunktur zusammenzufügen, bilden. Die Strategie der autoritär-rechten Akteur_innen ist es ja gerade, die oben dargelegten, in der Regel recht widersprüchlichen Entwicklungen der vergangenen Dekaden in ein konsistentes Narrativ einzufügen – das der Bedrohung –, um so gesellschaftliche und politische Veränderungen anzustoßen, die ihnen politische Macht sichern. Das meinen wir mit dem Begriff der Konjunktur.
Du beschäftigst dich explizit mit Antisemitismus in Ostdeutschland. Was sind deine Ergebnisse?
Heike Radvan: Während in den Geschichtswissenschaften bereits in den 1990er Jahren Forschung zu verschiedenen Antisemitismen in der DDR vorlagen, gab es im öffentlichen Diskurs und unter der nichtjüdischen Bevölkerung kaum Wissen hierzu. Ich habe 2005 in der Amadeu Antonio Stiftung mit Anetta Kahane und der Kuratorin Dr. Bettina Leder eine Ausstellung erarbeitet, der wir den Titel gaben: „Das hat’s bei uns nicht gegeben!“ Antisemitismus in der DDR. Das Zitat im Titel war die häufigste Antwort, die ich in Gesprächen im Zuge der Recherchen hörte. Mit der Wanderschaft der Ausstellung begannen wir eine lebendige und durchaus auch kontroverse Debatte um die verschiedenen Formen von Antisemitismus, die es in der DDR gegeben hatte. Gerade die israelfeindliche Propaganda in der DDR operierte häufig mit NS-relativierenden Vergleichen; eine Figur, die auch in aktuellen Debatten seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 benutzt wird. Um passgenaue Antworten für die Projekt- und Bildungsarbeit geben zu können, braucht es dezidierte Analysen und einen historisch rekonstruktiven Blick. Bleibt dies aus, können sich Anschlussflächen eröffnen und altbekannte Feindbilder modifizieren und erhärten.
Geschlechterdimensionen gibt es auch im Antisemitismus. Ihr habt diese in Bezug auf Männlichkeiten im Rechtsextremismus untersucht. Zu welchen Ergebnissen kommt ihr?
Birgit Sauer: Rechts-autoritäre Parteien bieten etwas an, was wir als „maskulinistische Identitätspolitik“ bezeichnen. In diesem diskursiven und emotionalen Angebot der Identitätspolitik deuten rechts-autoritäre Akteur_innen die Ursachen eines gefühlten Kontrollverlusts um und versprechen affektive Kompensation durch die Wiederherstellung von Männlichkeit. Diese Re-Souveränisierung von Männlichkeit enthält Dimensionen von patriarchaler Männlichkeit in traditionellen Familienverhältnissen, aber auch von aggressiver – Björn Höcke nannte dies einmal „wehrhafter“ – Männlichkeit. Auch am Institut für Staatspolitik von Götz Kubitschek wird auf aggressive Männlichkeit gesetzt, so z. B. Marc Jongen 2017 in einem Vortrag über „Thymos-Training“ oder Jack Donovan, der in seinen im Antaios-Verlag erschienenen Büchern Gewalt für legitim hält. Daran sieht man auch, welch große Bedeutung Emotionen und Affekte im Ruck nach rechts spielen – das Versprechen der maskulinistischen Identität ist sehr emotional.
Die, die wir untersuchten, sind extreme und autoritäre Rechte, die die liberale Demokratie beseitigen wollen. Dazu gehören auch antisemitische Vorurteile. Seht ihr in Eurer Forschung da auch Verbindungen?
Heike Radvan: Ja, wir haben Redebeiträge auf Protestveranstaltungen analysiert, zu denen rechte Akteure in der Covid-19-Pandemie und seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mobilisiert haben. Auch in Cottbus zeigt sich, dass eine Infragestellung der Gesundheitsgefahren des Virus häufig mit antisemitisch strukturierten Verschwörungstheorien einhergeht und mit deutlichen Aufrufen zu einem gesellschaftlichen Umsturz. Übereinstimmend zu vorliegender Forschung zeigt sich eine Retraditionalisierung von Geschlechterrollen: Traditionell weibliche Selbstpräsentationen des „Kümmerns“ und des „Unpolitischen“ von Rednerinnen ermöglichen eine Tarnung von Inhalten männlicher Redner, die verschwörungstheoretisch strukturiert sind, die Pandemie verharmlosen oder leugnen, extrem rechte Ideologieelemente enthalten und Umsturzfantasien verbreiten.
Die Forschung zu den Mobilisierungen aus Anlass des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zeigt: Ähnlich wie in anderen ostdeutschen Städten sind auch in Cottbus die Veranstaltungen von extrem rechten Akteuren und Gruppen dominiert und werden unterstützt von Teilen eines bürgerlichen Milieus. Sichtbar wird außerdem, dass sich die Akteure aus dem Coronaprotestmilieu weiter radikalisiert haben. Auf den untersuchten Veranstaltungen dominierten verschwörungs- und insbesondere reichsbürgerideologische Inhalte und mischen sich mit prorussischen Positionen und dem Ideologem einer „eurasischen“ Neuordnung des europäisch-asiatischen Raums. Unter den hier organisierten Personen bildet die Ablehnung „des Westens“ ein wiederkehrendes Metanarrativ. Hiermit verbunden ist die Ablehnung von Demokratie als Gesellschaftssystem und der demokratischen Parteien, die als korrupt und elitär diffamiert werden.
Birgit Sauer: Das deckt sich mit meinen Forschungen. Ich denke auch, dass es das Ziel der AfD wie auch der FPÖ in Österreich oder der Identitären Gruppen ist, die liberale Demokratie abzuschaffen. Für einen Putsch fehlen ihnen die Mittel, sie müssen daher Machtpositionen in staatlichen Institutionen der liberalen Demokratie einnehmen, um dieses liberal-demokratische Gefüge dann auszuhöhlen. Diese Strategie basiert auf ihrer Idee der „Metapolitik“ bzw. kultureller Hegemonie, die sie vom italienischen Kommunisten Antonio Gramsci übernommen haben. Rechte Akteur_innen besitzen nicht die Mittel und Vorstellungen, materielle Hegemonie herzustellen, also ökonomische Verhältnisse so zu gestalten, dass sie der Mehrheit der Menschen zugutekommen, z. B. durch radikale Umverteilung. Daher setzen rechte Akteur_innen vor allem auf kulturelle Hegemonie, also die Verankerung von rechten und autoritären Vorstellungen im Alltagsleben der Menschen.
Heike Radvan: Welche Rolle spielen in diesen Debatten anti-emanzipatorische Einstellungen zu Gender und inwiefern schließt der antidemokratische Populismus von Rechts an bestehende neoliberale Narrative an?
Birgit Sauer: Sexualität und Geschlecht eignen sich besonders gut, rechte Überzeugungen zu transportieren, denn sie sind körperlich erfahrbar. Jeder Mensch lebt Geschlecht und Sexualität. Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität gelten seit dem 19. Jahrhundert als natürlich, als Garanten einer „normalen“ Ordnung – freilich auch einer ungleichen hierarchischen Ordnung, die sich im 20. Jahrhundert zwar verändert hat, allerdings nicht grundlegend. Doch das antidemokratische Projekt der autoritären Rechten kann an diese Ungleichheitsordnung und die autoritären Familienvorstellungen anknüpfen, um ihr undemokratisches Gesellschafts- und Politikmodell plausibel zu machen.
Die großen Parteien waren in den vergangenen 30 Jahren am neoliberalen Umbau und an der Autoritarisierung von Gesellschaft und Politik beteiligt – so die SPD und die Grünen durch die Agenda 2010 und Hartz4, die konservativen Parteien CDU und ÖVP an der Disziplinierung von jenen Menschen, die im neoliberalen Wettbewerb vermeintlich versagt haben, oder auch von Geflüchteten, die an den EU-Außengrenzen an der Einreise gehindert werden. Diese Form der Disziplinierung mündet oft in ein Sterben-Lassen, vor allem im Mittelmeer. Das, was rechts-autoritäre Parteien und Organisationen umzusetzen versuchen – eine ungleiche und autoritär-führerorientierte Gesellschaftsorganisation –, ist also in der neoliberalen Ära schon vorbereitet worden. Das macht das rechts-autoritäre antidemokratische Projekt so gefährlich – die europäischen Gesellschaften haben sich daran gewöhnt und konnten solche autoritären Verhaltensweisen bereits einüben. Autoritär-rechte Parteien und Organisationen müssen das nun durch ihre mobilisierenden Strategien verstärken und können auf diese Art Wählerstimmen gewinnen.
Um dem etwas entgegenzusetzen und Demokratie zu erhalten bzw. zu re-etablieren, braucht es fundierte Analysen der Entwicklungen nach rechts in allen Regionen der Bundesrepublik sowie in allen gesellschaftlichen Feldern.
Nicht erwähnt wird in diesem interessanten Gespräch die extreme Rechte in der Schweiz, von der Schweizerischen Volkspartei bis zu Neonazi-Organisationen, die eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Koordination des europäischen Neofaschismus spielen, und die das „ neutrale“ Land als sicheren Rückzugsort für aktenkundige Rechtsextreme missbrauchen. Das Narrativ des „bedrohten“ weissen Mannes bleibt dasselbe. In Wirklichkeit ist allerdings nicht der weisse, christliche Mann bedroht, sondern dessen Weltherrschaft. Das macht rechtsextreme Gruppierungen für manche Superreiche so attraktiv.