Unerreichbare Vergangenheit. Zum 50. Geburtstag von „Barry Lyndon“
Das Heraufbeschwören vergangener – angeblich – heroischer Zeiten war schon immer eine Spezialität Hollywoods. Die Behauptung dahinter ist stets, dass Geschichte mit dem nötigen Budget für Kulissen und Kostüme erfahrbar gemacht werden kann. Mit Barry Lyndon feiert dieses Jahr ein Film seinen 50. Geburtstag, der diese These radikal in Frage stellt. Stanley Kubricks Anti-Historienfilm beschwört das ausgehende 18. Jahrhundert in all seinen Details und macht dabei doch stets deutlich, dass uns die Vergangenheit für immer verschlossen bleiben muss.
Spoiler-Phobie. Die kurze Geschichte eines neuen Phänomens
Nur wenige Dinge sind so verpönt wie das Spoilern eines Films oder einer Serie. Dabei ist der Spoiler ein junges Phänomen.

