Gegen ein Genderverbot – für gute akademische Praxis
Die Diskussion ums „Gendern“ ist ohne Frage zentraler Brennpunkt eines andauernden „Kulturkampfes“, nicht nur an deutschen Universitäten. Jedoch gehört geschlechterinklusive Sprache zur guten akademischen Praxis, um queere Geschichte schreiben zu können. Sprachverbote stehen damit konträr zur Aufarbeitung der Vergangenheit.
Abtrünnige Queers und schwule Orthodoxie
Schwule und Lesben mussten lange darum kämpfen, als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt zu werden. Doch ihre erinnerungspolitischen Erfolge verdecken eine konfliktreiche Geschichte, die um schwulen Antifeminismus, fehlende Solidarität mit nicht-weißen Opfern und queere Forderungen nach einem inkludierenden Erinnern kreist.

