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Sébastien Tremblay

Sébastien Tremblay ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik und am interdisziplinären Europaforschungszentrums der Europa-Universität Flensburg. Seine Forschung konzentriert sich auf euro-amerikanische queere Erinnerungspolitik und visuelle Begriffsgeschichte sowie auf Mobilität und europäische Kulturlandschaften.

Gegen ein Gender­verbot – für gute akade­mi­sche Praxis

Die Diskussion ums „Gendern“ ist ohne Frage zentraler Brennpunkt eines andauernden „Kulturkampfes“, nicht nur an deutschen Universitäten. Jedoch gehört geschlechterinklusive Sprache zur guten akademischen Praxis, um queere Geschichte schreiben zu können. Sprachverbote stehen damit konträr zur Aufarbeitung der Vergangenheit.

und

Abtrün­nige Queers und schwule Orthodoxie

Schwule und Lesben mussten lange darum kämpfen, als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt zu werden. Doch ihre erinnerungspolitischen Erfolge verdecken eine konfliktreiche Geschichte, die um schwulen Antifeminismus, fehlende Solidarität mit nicht-weißen Opfern und queere Forderungen nach einem inkludierenden Erinnern kreist.