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Sandra Ujpétery

Sandra Ujpétery befasst sich mit Zusammenhängen zwischen Arbeitslosigkeit, Arbeitsmärkten und Hunger. Sie schreibt ihre Doktorarbeit an der Universität Cambridge darüber, was mit Spinner:innen und Weber:innen in Schlesien und im Kanton Glarus geschah, als sie im Zuge der Industrialisierung durch Maschinen ersetzt wurden, und wie dies mit den Hungerkrisen von 1816/17 und in den 1840er Jahren zusammenhing. Den Master in Geschichte und VWL schloss sie an der Universität Zürich ab. Daneben ist sie als Lektorin und Korrektorin tätig (auftragskillerin.ch). Sie hat den Text: Die „Verdienstlosigkeit“ nach dem Ende der Handspinnerei. Arbeitslosigkeit und Hunger in Glarus 1790–1820 im Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (2024) veröffentlicht.

Die Hungersnot in Irland als finanz­po­li­ti­sches Verhängnis – Plädoyer für eine neue Hungerforschung

Was haben Geld- und Finanzmarktpolitik mit der Entstehung von Hungersnöten zu tun? Eine neuere Studie des Wirtschaftshistorikers Charles Read zeigt, wie Hungerforschung neu zu denken ist, weil wirtschaftspolitische Umstände, die scheinbar nichts mit Nahrungsmitteln zu tun haben, wesentlich zu Hunger beitragen können.