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Michaela Ott

Professorin für Ästhetische Theorien an der HfBK Hamburg, Mitglied des DFG-Exzellenzclusters „Africa multiple“ an der Universität Bayreuth. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. poststrukturalistische Philosophie, Ästhetik des Films, Theorien des Raums, der Affizierung und Dividuation. Publikationen (Auswahl): „Deleuze – Zur Einführung“ (2005), „Affizierung. Zu einer ästhetisch-epistemischen Figur“ (2010), „Dividuationen. Theorien der Teilhabe“ (2015), „Welches Außen des Denkens? Französische Theorien in (post)kolonialer Kritik“ (2019).

Verän­derte Selbst­ver­ständ­nisse. Plädoyer für eine Neube­nen­nung der Person

Heute verstärken sich Argumente gegen das Individuelle, dem als westliches Konzept die Gemeinschaftsorientierung fehlt. Dividuation hingegen geht von einem erweiterten Verständnis aus und berücksichtigt soziale, kulturelle und ökologische Faktoren, die eine Person ebenfalls ausmachen und zu ihrer Gesamtverfassung beitragen.