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Matthias Meindl

Matthias Meindl ist Slavist und habilitiert sich an der Universität Zürich mit einer Arbeit zur sexuellen Revolution in Jugoslawien um 1968.

Krieg den Dikta­toren, Friede den Palästen?

Die Welt verteidigt Nawalny gegen das autoritäre politische Regime. Die von ihm entlarvte Kleptokratie hat aber auch systemische Voraussetzungen im globalen Finanzkapitalismus. Warum kommen diese nicht stärker in den Blick?

Die grosse Inversion

Der amerikanische Publizist Thomas Frank beobachtet seit Jahren die paradoxen Dynamiken innerhalb der Republikanischen Partei. Seine Bücher und Artikel helfen zu verstehen, warum die Demokraten weiter ‚das Volk‘ an die Republikaner verlieren, obwohl deren Politik die Klassengegensätze nur verschärft.

Realisten bitte beisei­te­treten! Man sieht ja gar nichts!

Angesichts der Flüchtlingskrise sind alle ausser Merkel „Realisten“. Warum auch nicht? Die Politik hat die Wirklichkeit zu adressieren, will sie diese verändern. Trotzdem: Das Wort „realistisch“ wird derzeit schlimmer missbraucht als einst die schöne Europa vom geilen Göttervater Zeus.