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Matthäus Wehowski

Matthäus Wehowski hat in Tübingen und Moskau Geschichtswissenschaft und Slavistik studiert und in Tübingen promoviert. Von 2018 bis 2023 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU-Dresden. Im November 2024 erschien das gemeinsam mit Steffen Kailitz und Sebastian Ramisch-Paul verfasste Buch „Demokratisierung an den Grenzen der Nation“ über die Staatsbildung in Ostmitteleuropa nach dem Ersten Weltkrieg.

Propa­ganda mit dem Pakt. Zur Aktua­lität der Allianz zwischen Hitler und Stalin

Wladimir Putin hat mit seiner Relativierung und Rechtfertigung des Paktes zwischen Stalin und Hitler international für Aufsehen gesorgt. Für die Staaten Ostmitteleuropas und insbesondere für Polen sind diese Äußerungen alarmierend, zumal es erschreckende Parallelen zwischen der Propaganda Stalins und Hitlers von 1939 und dem heutigen Russland gibt.

„Natür­li­cher“ oder „künst­li­cher“ Staat? Nation und Impe­rium im russi­schen Staatsdenken

Russlands Großinvasion im Februar 2022 hat einen langen Vorlauf, der tief in der russischen Geschichte wurzelt. Der Kreml beruft sich bis heute auf eine historische Vorstellung von Staatlichkeit, die eine echte Souveränität der Ukraine und von Belarus ausschließt.