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Felix Stalder

Felix Stalder ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste und leitet aktuell das Forschungsprojekt "Latent Spaces: Performing Ambiguous Data" (2021-24). Er ist auch Vorstandsmitglied des World Information Institute in Wien, Mitglied des freien Forschungsprojekt "Technopolitics" und langjähriger Moderator der internationalen Mailingliste/Fediverse Instanz . Zuletzt erschienene Bücher: Der Autor am Ende der Gutenberg Galaxis (2014), Kultur der Digitalität (2016), Aesthetics of the Commons (2021), Digital Unconscious (2021) und From Commons to NFTs (2022). Website: felix.openflows.com

Künst­liche Intel­li­genz und Öffentlichkeit

KI Slop ist überall. Übernimmt KI die öffentliche Sphäre? Bestimmt sie den Diskurs? Die einfache Antwort auf diese Frage ist: Nein! KI ist nicht und wird nicht autonom, aber Menschen nutzen diese Technologien, um damit den öffentlichen Diskurs in ihrem Sinne zu prägen. Felix Stalder mit einer medientheoretischen Analyse über den Einfluss KI-generierter Bilder auf öffentliche Debatten.

Das Gene­ra­tive der Künst­li­chen Intelligenz

Als Google Gemini vor kurzem das Bild einer „indischen Päpstin“ generierte, war die Aufregung gross. Aber warum eigentlich? Denn generierte Inhalte sind nicht einfach wahr oder falsch, sie sind vielmehr Variationen von Mustern in Daten, zusammengefügt zu etwas, das es so vorher noch nicht gab. Doch wie kommen die Muster zustande? Und wie erzeugen sie einen kritischen Blick auf das visuelle Archiv, aus dem sie entstehen?