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Eva von Redecker

Eva von Redecker ist Philosophin; sie schreibt über Eigentum, radikalen Wandel und manchmal auch über Leben und Tod. Sie forscht derzeit als Marie-Skłodowska-Curie-Fellow an der Universität Verona zu Phantombesitz und Autoritarismus. Ihr jüngstes, bereits mehrfach übersetztes Buch "Revolution für das Leben" (S.Fischer, 2020) analysiert kapitalistische Zerstörungsdynamiken, zeichnet aber auch ein hoffnungsvolles Portrait gegenwärtiger Protestbewegungen. (Photo: Sophie Brand)

Macht­ver­hält­nisse statt Mythen. Für ein eman­zi­pa­to­ri­sches Verständnis von Wissenschaftsfreiheit

(Queer-)feministische und anti-rassistische Positionen treffen derzeit auf den Vorwurf, sie würden die Wissenschaftsfreiheit gefährden. Doch dieser vermeintlichen Freiheitsbedrohung liegt eine selektive, politisch motivierte Dramatisierung von Einzelfällen zugrunde, die Machtasymmetrien ausblendet. Ein emanzipatorisches Verständnis von Wissenschaftsfreiheit führt zu einer anderen Lageeinschätzung.

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