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David Lange

David Lange studierte Philosophie und Geschichte in Münster und Hamburg, arbeitete bei Thorsten Logge am Arbeitsbereich für Public History der Universität Hamburg, Masterarbeit bei Jürgen Zimmerer über die Bedeutung von Wissen in literarischen Modernitätsentwürfen, beispielhaft analysiert an zwei Vorläufern der Science-Fiction-Literatur, derzeitig arbeitssuchend.

Die Macht des Mani­festen in Zeiten der Hyperpolitik

Jüngst erregte ein Post des Techunternehmens Palantir Aufsehen, das in Form eines Manifests für die „Technologische Republik“ abgefasst war. Das Manifest als Genre hat eine lange künstlerische und philosophische Geschichte. Es ist auch ein politisches Instrument, das in unseren Zeiten nicht dem Größenwahn des Silicon-Valley überlassen werden sollte.

Georges Méliès creator QS:P170,Q152272, Melies color Voyage dans la lune, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Ist es nun „echter“? Wie die digi­tale Kolo­rie­rung histo­ri­scher Film­auf­nahmen falsche Verspre­chungen erzeugt

Digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz scheinen den Wunsch nach einer unmittelbar erlebbaren Vergangenheit Wirklichkeit werden zu lassen. Die Nachbearbeitung von Filmaufnahmen löst Faszination aus, zeigt aber auch Probleme und Irrtümer im Umgang mit historischen Quellen.