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Cornelia Wild

Cornelia Wild ist Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Theorie und Ästhetik an der Universität Siegen. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: "Später Baudelaire. Praxis poetischer Zustände" (München: Fink 2016); "Göttliche Stimme, Irdische Schrift: Dante, Petrarca und Caterina da Siena" (Berlin/Boston: de Gruyter 2016); "Passantinnen. Theorie des Vorübergehens von Dante bis Joyce" (Zürich/Berlin: Diaphanes 2018); "Menge und Armut", hg. zus. mit Jobst Welge (Paderborn: Fink 2024). Sie leitet das DFG-Projekt "Pasolini: populär" im Sonderforschungsbereich Transformationen des Populären.

Paso­linis „letztes“ Gedicht: Dialog mit einem Faschisten

Pier Paolo Pasolini hat stets Politik und Dichtung miteinander verbunden. Damit wurde er zu einer der umstrittensten öffentlichen Personen der italienischen Kultur – bis heute. Eines seiner späten Gedichte – „Saluto e augurio“ („Gruß und Wunsch“) – gibt Anlass zu einer kritischen Relektüre.