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Andrea Rottmann

Andrea Rottmann ist Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Zuletzt war sie Postdoc im Projekt „Menschenrechte, queere Geschlechter und Sexualitäten seit den 1970er Jahren“ an der Freien Universität Berlin. 2023 ist ihre queere Geschichte des geteilten Berlin, „Queer Lives Across the Wall: Desire and Danger in Divided Berlin“ bei der University of Toronto Press erschienen. Sie ist Mitkoordinatorin des Netzwerks Queere Zeitgeschichten und Mitherausgeberin des kollektiv erarbeiteten Handbuchs Queere Zeitgeschichten.

(Not) An Amnesty Inter­na­tional affair? Menschen­rechte und Homo­se­xua­lität in den 1970er Jahren

Amnesty International ist heute eine der wichtigsten Anwältinnen für die weltweite Achtung der Menschenrechte queerer Personen. Lange war die Organisation aber zutiefst gespalten darüber, ob sie sich für Menschen engagieren solle, die aufgrund ihrer Homosexualität inhaftiert waren. Die Vorgeschichte heutiger Debatten um LSBTIQ-Menschenrechte begann in den 1970er Jahren.