In diesem Herbst wurden die Memoiren des Kreml-Gegners Alexei Nawalny auch in Deutschland veröffentlicht. Der unermüdliche Kämpfer gegen die Korruption des Putin-Regimes war im Februar 2024 in einem russischen Straflager ermordet worden. In den Rezensionen zu seinen Memoiren (von wenigen Aussagen wie Nikolai Klimeniouk in der FAS und Ulrich Schmid in der NZZ abgesehen) wiederholt sich ein Muster, das sich bereits in den zahlreichen Nachrufen in deutschen Zeitung nach seinem Tod beobachten ließ: die Stilisierung von Nawalny zu einem Helden, einem Kämpfer für Demokratie und Freiheit, bei gleichzeitigem Kleinreden oder gar völligem Ausblenden seines gut dokumentierten Rassismus, Nationalismus und Imperialismus. Der mediale Diskurs in Deutschland über Nawalny und auch über seine Witwe Julia Nawalnaja, die sein Erbe fortführen will, ist beispielhaft für die unkritische Romantisierung des russischen Anti-Putin-Lagers.
Zugleich lässt sich ein Ungleichgewicht beobachten zwischen dem Interesse für (vermeintliche) Hoffnungsträger*innen aus Russland und denjenigen Ukrainer*innen, die gerade für das Überleben der Ukraine und ihrer Demokratie kämpfen. Denn etwa zeitgleich zur Veröffentlichung der Memoiren von Nawalny wurde am 18. Oktober bekannt, dass der Menschenrechtsaktivist und Soldat Maksym Butkevych nach fast zwei Jahren russischer Haft freigekommen war. Nur war die taz die einzige größere deutsche Zeitung, der dies eine Meldung wert war. Dies ist lediglich ein Beispiel von vielen dafür, dass „gute Russen“ (so eine ironische Beschreibung für problematische Persönlichkeiten aus dem russischen Anti-Putin-Lager von deren Kritiker*innen) selbst während des russischen Angriffskrieges eine höhere mediale Präsenz in den westlichen Medien genießen als für ihre Freiheit kämpfende Ukrainer*innen. Die romantische Überhöhung Russlands, die der Historiker Gerd Koenen in einem seiner Bücher treffend als „Russland-Komplex“ beschrieben hat, ist trotz der russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 immer noch kein Phänomen der Vergangenheit. Das ist auf einer analytischen Ebene unbefriedigend und aus gesellschaftspolitischer Perspektive problematisch. Es war nicht zuletzt die völlige Fehleinschätzung weiter Teile von Gesellschaft und Politik über den derzeitigen Zustand Russlands, die den Überfall auf die Ukraine mindestens begünstigt hat.
Aleksej Nawalny eignet sich nicht als Symbol für Demokratie und Freiheit
Bemerkenswert ist, dass die Romantisierung von Nawalny auch in Fachkreisen zu beobachten ist. So erkennt beispielsweise Kerstin Holm, langjährige Kulturkorrespondentin der FAZ in Moskau, in Nawalny eine „Persönlichkeit von ungeheurer Neugier, Lernfähigkeit, Kreativität“, der sich wie kaum ein anderer in Russland für die „Menschen in seinem Land interessiert[e]“ und „früh den Austausch mit Leuten außerhalb seiner Blase (etwa Nationalisten, wofür viele Demokraten ihn kritisierten)“ suchte. Letzteres ist schlicht falsch. Nawalny suchte nicht den Austausch mit Nationalisten, er war selbst ein Nationalist und machte daraus auch niemals ein Geheimnis. Auch wenn er nicht Teil der organisierten rechtsextremen, militanten Szene war, so fiel Nawalny gerade in der Frühphase seiner politischen Biographie mit extremistischen rassistischen Äußerungen auf. Ein Beispiel ist etwa das 2007 von der Russischen Nationalen Befreiungsbewegung veröffentlichte Video, in dem Nawalny als selbsterklärter „zertifizierter Nationalist“ auftrat und nicht-weiße Menschen, die im Video als „fremd“ und muslimisch markiert werden, als „Fliegen und Kakerlaken“ bezeichnet und im Anschluss einen von ihnen im Spiel erschießt. Im Ostcast der Wochenzeitung DIE ZEIT verharmlosten die Osteuropa-Fachleute Alice Bota und Michael Thumann das mit einer faschistoiden (Bild-)Sprache operierende Video als „halb scherzhaft“ bzw. als „Gag“ und betonten, dass solche Äußerungen auf diese Phase in Nawalnys Leben beschränkt blieben. Es ist zweifellos zutreffend, dass sich in Nawalnys Biographie eine Entwicklung erkennen lässt, und zwar in dem Sinne, dass er den Kampf gegen die Korruption in Russland zu seinem Hauptthema machte. Aber er verstand sich weiterhin als Nationalist. Er mäßigte lediglich im Laufe der Zeit seinen Ton, aber anti-migrantische Forderungen und xenophobe Rhetorik blieb Teil seines politischen Programms, sowohl als Kandidat für die Moskauer Bürgermeisterwahlen im Jahr 2013 als auch bei seinem (erfolglosen) Versuch, sich 2018 als Präsidentschaftskandidat aufstellen zu lassen. Er distanzierte sich nie im Geringsten von seinen menschenverachtendsten Aussagen. Das war die bewusste Entscheidung eines Mannes, der sich als Gegenentwurf zu Wladimir Putin verstand und Präsident Russlands werden wollte. Die Historikerin Kimberly St. Julian-Varnon brachte es in ihrem Nachruf auf Nawalny auf den Punkt: „Navalny’s Future Russia Did Not Include Everyone“.
Die Marginalisierung dieses Aspektes von Nawalny und seinem politischen Programm hängt möglicherweise damit zusammen, dass es Nawalny mit dem Thema Korruption gelang, jüngere Menschen für Proteste gegen das Putin-Regime zu gewinnen. Die große Anerkennung, die Nawalny im Westen genießt, ist auch darin begründet. Immerhin, so das Argument, gelang es überhaupt jemanden, ein wenig Widerstand gegen Putin auf die Straße zu bringen. Übersehen wird dabei, dass in der Engführung auf das Thema Korruption zugleich auch das große politische Versagen von Nawalny lag. Denn in Tschetschenien, Syrien und der Ukraine sieht man, dass es nicht die Korruption ist, die Russland so gefährlich und zerstörerisch macht, sondern Gewalt und Kolonialismus gepaart mit extremem Nationalismus.
Das koloniale Mindset des russischen Anti-Putin-Lagers
Nawalny ist bei weitem nicht der einzige Vertreter aus dem russischen Anti-Putin-Lager, der im deutschen medialen Diskurs unkritisch zum Symbol für ein anderes, besseres Russland aufgebaut wird. Gleiches gilt etwa für den ehemaligen russischen Politiker Wladimir Kara-Murza, der im April 2022 aufgrund seiner Gegnerschaft zur russischen Vollinvasion der Ukraine in Moskau festgenommen und inhaftiert wurde. Diesem ist zwar der extreme Rassismus eines Aleksej Nawalny fremd, aber auch bei ihm fällt eine im russischen Anti-Putin-Milieu weit verbreitete Haltung auf: der Unwille, die russische Gesellschaft in die Verantwortung für die Entwicklung Russlands zu nehmen. Kurz nachdem Kara-Murza im Rahmen eines Gefangenenaustauschs im August 2024 aus der Haft freikam, erklärte er, dass er sich künftig vor allem für ein Ende der umfassenden Sanktionen gegen Russland einsetzen würde, schließlich seien nur Putin und seine Clique für diesen Krieg verantwortlich und folglich sollten auch nur diese von Sanktionen betroffen sein. Damit erklärte er das Leiden und Sterben in der Ukraine und ihren Sieg de facto zur Nebensache, denn schließlich ist der Sinn westlicher Sanktionen, die russische Kriegswirtschaft zu schwächen und damit eine Niederlage Moskaus wahrscheinlicher zu machen. Kara-Murza nahm eine scharfe Trennung zwischen Putin und Russland vor und sprach – wie schon Nawalny und auch dessen Ehefrau Julia Nawalnaja vor ihm – die russische Gesellschaft von jeder Verantwortung für diesen Krieg frei, verstieg sich gar zu der These, dass die Mehrheit der Russen gegen den Krieg sei.
Die Putin-Gegner Ilja Jaschin und Andrej Piwowarow, die ebenfalls im Rahmen des Gefangenenaustauschs freigekommen waren, äußerten sich ganz ähnlich. Auch Nawalny leugnete nach der Vollinvasion der Ukraine noch vom Gefängnis aus, dass Russland ein imperialistisches Land ist. Nawalnys argumentative Konstruktion war dabei bemerkenswert. Er stellte die (rhetorische) Frage, ob alle Russen ein „imperiales Bewusstsein“ hätten. Dass die Antwort darauf nur negativ ausfallen kann, versteht sich von selbst: Von keinem Land ließe sich sagen, dass ausnahmslos alle Bürger*innen in einer Frage dieselbe Haltung haben. Noch bemerkenswerter war Nawalnys zweites Argument: Wenn Russland imperial sei, dann müsse ja auch Belarus imperial sein, schließlich wäre der Angriff auf die Ukraine auch von belarusischem Boden ausgegangen. Die Absurdität dieser Behauptung liegt auf der Hand, schließlich ist das Vasallen-Dasein von Belarus eine Folge der imperialistischen Politik Moskaus.
Vor dem Hintergrund dieser Positionierung Nawalnys ist es in gewissem Sinne nur folgerichtig, dass sein Team davon Abstand nahm, Geld für die Ukraine zu sammeln und sich weiter auf die Korruption von Putin und seinem Umfeld und das Produzieren von YouTube-Videos zu diesem Thema konzentrierte. Kürzlich antwortete seine ebenfalls medial zur Heldin stilisiert Witwe, dass die Frage, ob man der Ukraine Waffen liefern solle, schwer zu beantworten sei, schließlich könnten diese Waffen gegen Russen eingesetzt werden. Hier liegt der Kern des Versagens vieler im Westen prominenter russischer Oppositioneller: Sie imaginieren eine unschuldige russische Gesellschaft, die nur von Putin befreit werden müsse, und schon würde das demokratische und freie Russland der Zukunft beginnen. Diesem Traumbild des „wunderbaren Russlands der Zukunft“ und den (vermeintlichen) russischen Opfern der Gegenwart gehört in erster Linie ihre Solidarität und nicht der angegriffenen Ukraine. Nur woher soll das bessere Russland kommen, wenn die Mehrheit derjenigen, die sich als Vertreter dieses Russlands präsentieren, nicht nur über keinen politischen Einfluss in ihrem Heimatland verfügen, sondern auch keine Bereitschaft zeigen, Gesellschaftskritik zu üben? Wenn sie nicht in der Lage sind, die koloniale Gewalt, die die russische Politik und Gesellschaft der Vergangenheit und der Gegenwart prägt, auch nur beim Namen zu nennen?
Der russische Oppositionelle als Märtyrer
Es ist auffällig, dass eine solche kritische Analyse der russischen Opposition in Deutschland oftmals emotionale Abwehrreflexe auslöst. Die traditionelle Priorisierung russischer Perspektiven ist ein Grund dafür. Ein anderer hängt mit der Widerstandsform prominenter russischer Oppositioneller zusammen. Personifiziert wird diese Form von Nawalny und Kara-Murza: Beide waren bereit, für ihre Überzeugungen ins Gefängnis zu gehen, das Einstehen für diese mit ihrem Leben zu bezahlen. Man kann daraus den moralischen Schluss ziehen, dass Kritik an solchen Menschen sich grundsätzlich nicht gehört, ihre persönliche Opferbereitschaft alles andere per se irrelevant macht. Analytisch wäre dies allerdings das Ende jeder kritischen Auseinandersetzung mit den Handlungsspielräumen in diktatorischen Gesellschaften, zumindest für all diejenigen, die in Demokratien arbeiten. Ehrfürchtiges Schweigen, stille Bewunderung würden die Analyse ersetzen. Aber auch gesellschaftspolitisch wäre dies der falsche Weg. Man tut russischen Oppositionellen keinen Gefallen, wenn man jede Kritik an ihren auf Grund ihres Schicksals als unanständig brandmarkt. Nur durch harte Auseinandersetzungen besteht die Möglichkeit, dass sich in diesem Milieu etwas ändert.
Wie sind die Widerstandsformen, die Nawalny und Kara-Murza im Umgang mit Putins Regime wählten, kulturhistorisch im russischen Kontext zu deuten? Denn in diesen Fällen war es tatsächlich eine Wahl: Nawalny hätte nach dem Giftanschlag auf sein Leben in Deutschland bleiben können, Kara-Murza, der auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt, hätte Russland verlassen können. Dass beide, Kara-Murza und Nawalny, die – erwartbare – Lagerhaft in Russland und damit ihren eigenen Tod in Kauf nahmen, hat auch mit einem traditionellen russischen, stark religiös aufgeladenen, Leitbild des Regime-Gegners zu tun, der in seinem Widerstand gegen die Macht den Leidensweg des Märtyrers für das Volk auf sich nimmt und aus diesem Akt der Aufopferung seine moralische Autorität zieht. Auf eine zweite, aus der Zeit der sowjetischen Diktatur stammende Tradition hat Nikolai Klimeniouk hingewiesen, die diese Entscheidung erklären kann: die Vorstellung, dass man als Regime-Gegner nur innerhalb Russlands als politischer Akteur glaubwürdig bleiben kann, selbst wenn dies bedeutet, als Gefangener auf den Tod oder die Rettung aus dem Ausland zu warten.
Insbesondere bei Kara-Murza hatte der Opfergang zugleich etwas Passivisches und Fatalistisches, schließlich hätte es nach der russischen Vollinvasion der Ukraine aktivistischere und wirkungsvollere Widerstandsformen gegeben: der Eintritt in die ukrainische Armee etwa (was einige, im Westen weit weniger bekannte Russen, auch taten) oder auch das Nutzen seiner exzellenten internationalen Kontakte, um für militärische Unterstützung der Ukraine zu lobbyieren. Das wäre allerdings ein Bruch mit dem russischen Märtyrerkult gewesen und hätte, möglicherweise noch wichtiger, die Einsicht vorausgesetzt, dass der effizienteste Widerstand gegen Putin und sein Regime nicht in Russland sitzt, sondern in der Ukraine – mithin ausgerechnet in einem Land, dem viele Russen traditionell mit einer kolonialen Arroganz begegnen.
Wieder in den Kontext des älteren Märtyrerkults gehört der quasi-religiöse Kult, der sich nach Nawalnys Tod um diesen entwickelt hat, in dem er als ein Wiedergänger Jesu Christi erscheint. Dieser Märtyrerkult einzelner Personen wiederum hat selbst ein passivisches Element, in dem der Trauerkult eine umfassende Gesellschaftskritik ersetzt. Ohne diese wird es das von Kara-Murza, Nawalny oder Nawalnaja imaginierte bessere Russland der Zukunft schlicht nicht geben. Derzeit sind diejenigen Russ*innen, die sowohl die Verantwortung der russischen Gesellschaft anerkennen als auch vor einem Nawalny-Kult warnen – zu nennen wäre etwa der Schriftsteller Sergej Lebedew – im russischen Diskurs des Anti-Putin-Lagers weitgehend marginalisiert und auch im Westen weit weniger als Gesprächspartner*innen nachgefragt.
Die Ausblendung der Erfahrungen der Kolonisierten
So verständlich auf einer emotionalen Ebene die Sehnsucht nach einem anderen Russland als jenem, das gerade in der Ukraine einen Genozid begeht, ist, so problematisch ist dieser Wunsch jedoch. Erstens ist es höchste Zeit, dass der Westen sich von seinen romantischen Vorstellungen über Russland löst. Dass es auch politisch fatale Folgen haben kann, den Falschen in Bezug auf Russland zuzuhören, hat die überraschte Reaktion vieler im Westen auf die russische Volllinvasion gezeigt. Zweitens zeigt der Fortbestand der kulturellen Hierarchisierung der Menschen und Länder des östlichen Europas, in der Russland oft nach wie vor an der Spitze steht, dass wir noch weit von einer tatsächlichen Dekolonisierung des westlichen Blicks auf das östliche Europa entfernt sind. Denn für diejenigen Menschen in der Ukraine, in Kasachstan, den baltischen Ländern und anderen Ländern und Regionen, die Erfahrungen mit russischem Kolonialismus gemacht haben, enthält die unkritische Überhöhung vieler Vertreter*innen des Anti-Putin-Lagers im Westen, das Ausblenden ihrer kolonialen Denkfiguren und ihrer Verteidigung Russlands auch eine grundsätzliche Botschaft: Russische Perspektiven sind für uns immer noch wichtiger als eure.
In den historisch und gegenwärtig vom russischen Kolonialismus betroffenen Ländern und Regionen findet man die Romantisierung Nawalnys und anderer prominenter russischer Putin-Gegner nicht. Im Gegenteil, die Reaktionen auf die westliche Verehrung von Personen wie Nawalny sorgen bestenfalls für ein ungläubiges Kopfschütteln.
Die Appelle aus den von Russland kolonisierten Ländern wie der Ukraine, sich von einer unkritischen Romantisierung des russischen Anti-Putin-Lagers zu lösen, sollten wir ernst nehmen. Vielleicht aber fällt es gerade vielen Deutschen schwer, weil ihnen die Täterperspektive auf Grund der eigenen Vergangenheit so vertraut ist. Schließlich erinnert die Selbstbezogenheit russischer Oppositioneller, die Tendenz, Putin und seine Clique als die allein Verantwortlichen zu sehen und die russische Gesellschaft eher als Opfer denn als Mit-Täter zu konzeptualisieren, stark an die westdeutschen Diskurse nach 1945. Die Dekolonisierung des eigenen Denkens kann zweifellos ein schmerzhafter Prozess sein, der den eigenen Lebensweg – sei es in der Wissenschaft, in der Politik oder im Journalismus – oft unmittelbar betrifft. Hat man Dinge übersehen, sich Illusionen gemacht, waren die Helden des eigenen Lebens vielleicht gar nicht über jeden Zweifel erhaben wie angenommen? Aber die Romantisierung Russlands, das sich selbst Belügen über den Weg, den das Land einschlägt, die koloniale Arroganz gegenüber der Ukraine, waren ausschlaggebend für die desaströse Ostpolitik der Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte und ihre vergleichsweise große gesellschaftliche Akzeptanz. Den Preis dafür haben die Menschen in Tschetschenien, in Georgien, in Syrien und nun in der Ukraine bezahlt. Wir sollten diesen Fehler nicht wiederholen.
Ein sehr wichtiger Beitrag für die aktuellen, oft verfahrenen Diskussionen zum Thema. Ein ähnlicher Text zur Situation der Opposition in der Ukraine wäre auch von größter Bedeutung. Denn deren Lage, inclusive Verboten, wird besonders gerne benutzt, um die Ukraine und deren Anliegen zu entwerten. Ganz nach dem Motto, die Ukraine sei ja gar nicht besser als Russland. Weshalb also die Ukraine unterstützen? Das alles kommt im täglichen Diskurs in den Medien viel zu kurz!