Monat: August 2018

Jenseits von Kohle und Stahl. Ein altes Buch lädt ein, das Ruhr­ge­biet neu zu entde­cken

Im Ruhrgebiet kommt das Zeitalter der Kohle in ein paar Wochen an sein endgültiges Ende: Die letzte Zeche im Revier schliesst. Zeit, einen Klassiker der Ruhrgebietsliteratur neu zu lesen: Die Bottroper Protokolle von Erika Runge.

Eine Dystopie als Univer­sal­pa­rabel? Die Sci-Fi-Komödie „Kin-dza-dza!“

Die spätsowjetische Sci-Fi-Komödie „Kin-dza-dza!“ ist ein Geheimtipp – und ein höchst rätselhafter Film. Ist er eine Parabel auf den Westen? Oder eine versteckte Kritik am Sowjetregime? Oder beides? Eine Wiederentdeckung lohnt sich – als dystopische Parabel auf die Gegenwart.

Sowje­ti­sche Genea­logie moderner Klep­to­kra­tien

Wer wissen will, wie sich die Sowjetunion von einem totalitären Staat dank einer Allianz der organisierten Kriminalität, der Schattenwirtschaft und des Staatsapparats in eine korrupte Kleptokratie verwandelte, muss Aka Mortschiladzes Buch "Schatten auf dem Weg" lesen.

„Die Reise“, ca. 1968. Ein Buch als Ich-Suche und Selbst­auf­lö­sung

Das Romanfragment von Bernward Vesper ist vielleicht das definitive Buch zu „68“. Der Autor seziert und vermischt seine Geschichte als Sohn eines Nazidichters, die Theorie- und Revolutionsträume der Neuen Linken und die halluzinatorischen Welten von LSD-Trips – bis seine Ich-Suche im Selbstmord endet.