Wir befinden uns einer Krise der Sorge und sozialen Reduktion. Doch die ist systemgemacht und hat ihre Herkunft in der bürgerlichen Familie und der Geschichte des Kapitalismus.

  • Sarah Diehl

    Sarah Diehl lebt als Autorin und Aktivistin in Berlin und fühlt sich in der Politik ebenso zu Hause wie im Literarischen. Sie engagiert sich seit 15 Jahren im Bereich der internationalen reproduktiven Rechte, ist Mitbegründerin der Organisation Ciocia Basia und gibt Seminare zum Thema „Will ich Kinder?“ (www.diekinderfrage.de) und das Seminar www.freischwimmerinnen.de für kinderfrei lebende Singlefrauen. Letzte Buchveröffentlichungen: „Die Uhr, die nicht tickt“ und „Die Freiheit, allein zu sein“.

Als Angela Merkel Bundes­kanz­lerin wurde, nutzten manche Kommen­ta­toren die Gele­gen­heit, ihre Kompe­tenz in Frage zu stellen, da sie keine Kinder habe. Deshalb mangle es ihr an einer wich­tigen Lebens­er­fah­rung, die es im höchsten Amt aller­dings brauche. Das Problem an diesem Vorwurf ist nicht nur, dass man dabei nicht bedenkt, dass die meisten männ­li­chen Poli­tiker in hohen Ämtern, die Kinder haben, sich aus der Betreuung und der Haus­halts­füh­rung größ­ten­teils raus­halten, sondern diese an ihre Ehefrauen und Personal dele­giert haben. Sie haben also auch wenig Ahnung von den Arbeits­an­for­de­rungen, die mit der Fürsorge im Alltag einher­gehen. Das Problem ist zudem: Am Vorwurf mangelnder Kompe­tenz durch mangelnde Lebens­er­fah­rung ist was dran.

 Mangelnde Fürsor­ge­kom­pe­tenzen

Wenige Menschen in hohen poli­ti­schen Ämtern haben jemals inten­sive Fürsor­ge­ar­beit betrieben, sonst hätten sie nicht die Zeit und Energie gehabt, in diese Ämter zu gelangen. Im Umkehr­schluss bedeutet das aber: Viele Menschen in hohen Entschei­dungs­po­si­tionen haben blinde Flecken bezüg­lich der Ressourcen, Ener­gien und Kompe­tenzen, die es braucht, um Sorge­ar­beit zu leisten, die für den Erhalt des sozialen Umfelds nötig ist.

Gene­rell ist immer noch den Eindruck bestim­mend, dass Pflege, Kinder­be­treuung, Haus­halt und derglei­chen wie von selbst geschehen, wie eine Aussage von Chris­tian Lindner illus­triert. Wenn er dran sei mit der Care-Arbeit um die Kinder, würde er diese Zeit nutzen, um Bücher zu schreiben, zu jagen, zu fischen und zu imkern. Wenn Herr Lindner sich um seine zukünf­tigen Kinder kümmern würde, käme er zu diesen schönen Sachen aller­dings ebenso wenig wie zum Politik-Machen.

Sorge­ar­beit bedeutet Vollzeitjob

Sich um andere zu kümmern ist ein Voll­zeitjob, so dass Menschen, die diese Arbeit über­nehmen, wenig Zeit für poli­ti­sche Teil­habe haben. Das bedeutet auch, dass ihre Stimmen und ihr Enga­ge­ment fehlen, um ihre Probleme sichtbar zu machen, um ihre Situa­tion der Fürsor­ge­ar­bei­tenden nach­haltig zu verbes­sern. Entspre­chend schlecht sind diese Bereiche finan­ziert und durch bessere Arbeits­be­din­gungen entlastet.

Die Zwick­mühle an mangelnder Erfah­rung und Unsicht­bar­keit liegt auch darin begründet, wie wir in unserer Gesell­schaft Fürsorge histo­risch und gesell­schafts­po­li­tisch bisher darge­stellt und einge­for­dert haben: Katho­li­zismus und Kapi­ta­lismus gingen hier Hand in Hand in der domi­nanten Erzäh­lung, dass Fürsor­gende selbst scheinbar keine Unter­stüt­zung brau­chen; selbstlos und dienend passiert das Werk des Kümmerns wie von selbst. Diese Über­zeu­gung ist unbe­wusst in unserer Kultur veran­kert und lässt sich auf ein Bild zurück­führen, das sich als sehr wirkungs­mächtig erweist, wenn es um die Arbeit im Zwischen­mensch­li­chen geht: Das Mutter­ideal ist das toxi­sche Vorbild für alle pfle­genden, betreu­enden und sozialen Berufe. Weil wir von der Mutter die Selbst­auf­gabe verlangen, verlangen wir sie auch von Krankenpfleger:innen, Sozialarbeiter:innen und Lehrer:innen. Unter­mauert von unseren biolo­gis­ti­schen wie auch christ­lich geprägten Erzähl­tra­di­tionen von Barm­her­zig­keit und natur­haft weib­li­cher Selbst­auf­op­fe­rung, wie sie proto­ty­pisch die Jung­frau Maria verkör­pert, haben wir gelernt, diesen funda­men­talen Gegen­satz von bedürf­nis­losen Sorgenden und bedürf­tigen Umsorgten als eine Tatsache anzu­er­kennen. Die meist weib­lich gedachte Pfle­gende ist willig für die Bedürf­nisse anderer da, ohne eigene Bedürf­nisse zu haben.

Das Mutter­ideal wirkt hier als Arbeits­grund­lage. Liebe als Jobbe­schrei­bung, die vom Himmel fällt. Dass Liebe und Fürsorg­lich­keit eine unend­liche Ressource seien, die weder ordent­lich bezahlt noch als Belas­tung in Betracht gezogen werden müsse, hängt mit der Roman­ti­sie­rung der Mutter zusammen: deren Lohn – nur Liebe.

Der Mythos der Mütter­lich­keit und die verge­schlecht­lichte Arbeitsteilung

Die Idee der Mutter als einer unver­sieg­baren Quelle von Selbst­lo­sig­keit wurde mit der Mär vom Mutter­in­stinkt im 18. Jahr­hun­dert in den Natur­wis­sen­schaften sowie der aufkom­menden Pädagogik zemen­tiert, um die Geschlechts­cha­rak­tere und damit die geschlecht­liche Arbeits­tei­lung von Männern und Frauen in der entste­henden bürger­li­chen Gesell­schaft zu begründen. Frauen wurde qua ihrer Natur eine Kompe­tenz für Pflege und Selbst­lo­sig­keit unter­stellt; ein Konstrukt, das sich bestens eignete, um die Eman­zi­pa­ti­ons­be­stre­bungen von Frauen zurück­zu­drängen. Es diente als Propa­gan­da­mittel, um Frauen an Kinder und das Heim zu binden und der Verfü­gungs­ge­walt von Staat und Ehemann zu unter­stellen. Dieses Konstrukt hält sich im pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Allge­mein­wissen bis heute. Es dient weiterhin dazu, Frauen erpressbar zu machen, ihre eigenen Ambi­tionen und Bedürf­nisse denen von Kindern und Familie zu unter­stellen. Eine verklärte Form der Aufop­fe­rung, auf der ein Groß­teil unserer Ökonomie beruht. Denn ohne das unbe­zahlte Personal der Haus­frau im Haus­halt wäre eine 40-Stunden-Woche des Ehegatten nie machbar gewesen.

Somit wurde die Klein­fa­milie zu dem Ort, an dem die Tren­nung der Gesell­schaft in eine öffent­liche Sphäre (Staat, Ökonomie, Zivil­ge­sell­schaft, Ratio­na­lität) und eine private Sphäre (Pflege, Familie und Emotio­na­lität) exer­ziert wurde. Das Private wurde der Ort, an dem die Frau unsichtbar und unbe­zahlt die wich­tige Arbeit der Pflege und Fürsorge erle­digt: Die Klein­fa­milie als Garantin für die geschlecht­liche Arbeits­tei­lung von Privat und Öffent­lich, sichtbar und unsichtbar, bezahlt und unbe­zahlt. Die männ­lich codierte öffent­liche Sphäre erfährt bis heute eine hohe gesell­schaft­liche Aner­ken­nung – und die weib­lich codierte private Sphäre eine nied­rige Aner­ken­nung (in der Realität half eine Idea­li­sie­rung des Mutter­bildes den Frauen wenig, die mit ein paar Hilfen zur Verein­bar­keit von Familie und Beruf abge­speist wurden).

Preka­ri­sierte Sorge

Die nied­rige Aner­ken­nung spie­gelt sich heute auch in der Entloh­nung und dem Status der Arbeit wider, die diesen Berei­chen zuge­teilt werden, Sie erklärt auch, warum häus­liche und pfle­ge­ri­sche Arbeiten so unat­traktiv erscheinen, vor allem für Männer. Frauen werden aufge­wertet, wenn sie in der männ­li­chen Sphäre der Lohn­ar­beit bestehen. Männer, die in die weib­liche Sphäre gehen, werden abge­wertet (und müssen wie Herr Lindner deshalb mindes­tens auch noch jagen und ein Buch schreiben, wenn sie sich dazu herab­lassen). Hier zeigt sich auch die Krux der Gleich­be­rech­ti­gung: Bis heute hält sich hart­nä­ckig das Miss­ver­ständnis, dass Gleich­be­rech­ti­gung erreicht sei, wenn Frauen in die Arbeits­be­reiche der Männer, die mit mehr Auto­nomie verbunden werden, vordringen können. Nicht berück­sich­tigt wird, dass wirk­liche Gleich­be­rech­ti­gung nur dann funk­tio­nieren kann, wenn auch Männer die Arbeit über­nehmen, die Frauen tun – bzw. dass diese Arbeit aus der Misere des Privaten geholt und gesamt­ge­sell­schaft­lich orga­ni­siert und umver­teilt wird: Fürsorge, Pflege, Haus­halt, Kinderbetreuung.

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Diese Ideale der selbst­losen Mütter­lich­keit, auf die unsere Ökonomie unbe­zahlt Zugriff haben will, haben aber nicht nur einen nega­tiven Effekt auf Frauen, sondern sie finden sich auch in allen pfle­ge­ri­schen und sozialen Berufen wieder, die als abge­kop­pelt von der ‚normalen‘ Ökonomie betrachtet werden, weil in ihnen ein gewisses Maß an Selbst­lo­sig­keit einge­for­dert wird. Care-Arbeit kann ökono­misch gesehen nicht effi­zient orga­ni­siert werden: Die Logik der Wirt­schaft­lich­keit wirkt sich per se schlecht auf ihre Qualität aus. Profes­sio­na­lität bedeutet bei der Care-Arbeit Geduld und Akzep­tanz gegen­über mensch­li­chen Bedürf­nissen und nicht Schnel­lig­keit und Fließ­band­ar­beit. Die mensch­liche Mehr­ar­beit muss von Pfle­genden auf eigene Kappe scheinbar selbstlos in Barm­her­zig­keit ausge­gli­chen werden, und das erwarten wir auch von ihnen.

Der Erzieher:innenberuf ist einer, in dem auffal­lend viele im Burnout landen; einfach nur mehr Lohn hält sie oder ihn von der Belas­tungs­de­pres­sion nicht ab. Viele Pfle­gende und mitt­ler­weile auch Lehrer:innen und Erzieher:innen verlassen ihre Berufe, da sie ihren ethi­schen Stan­dards nicht gerecht werden können, weil sie Kranke, Pfle­ge­be­dürf­tige und Schüler:innen nur noch verwalten dürfen: Für die Komple­xität der Fürsorge ist weder Zeit noch Raum.

Femi­nis­ti­sche Ökono­mie­kritik in Zeiten der Austerität

Um diese Zusam­men­hänge begreif­lich zu machen, bezieht sich die femi­nis­ti­sche Ökono­mie­kritik auf die Theorie der primi­tiven Akku­mu­la­tion, der soge­nannten Land­nahme, wie sie Rosa Luxem­burg vertrat. Diese stellte fest, dass es neben der Lohn­ar­beit noch andere Formen der Ausbeu­tung gibt, die als inte­graler Bestand­teil einer vorrangig auf Profit­ma­xi­mie­rung orien­tierten Ökonomie etabliert wurden: der Raub von Land, Boden­schätzen und anderen Ressourcen durch Enteig­nung, Priva­ti­sie­rung, Kolo­nia­lismus, Skla­verei und Zerstö­rung der Subsis­tenz­wirt­schaft. Der Kapi­ta­lismus schafft sich ein Außen, das anderen Regeln unter­worfen wird und als Ressource immer wieder umge­formt und ange­eignet werden kann. Dazu gehört auch, dass alles, was die kapi­ta­lis­ti­sche Arbeits­weise umsonst haben will, als Natur benannt wird: Ressourcen wie Öl, Kohle und Wasser ebenso wie die ‚natür­liche‘ Mütter­lich­keit oder Fürsorglichkeit.

Die Struk­tur­an­pas­sungs­pro­gramme des IWF beispiels­weise zwangen zahl­reiche Länder, ihre Ausgaben für Gesund­heit, Soziales und Bildung zu kürzen: alles Bereiche, die gerade den benach­tei­ligten Bevöl­ke­rungs­schichten zugu­te­kommen, vor allem Frauen, die darin Unter­stüt­zung in ihren unbe­zahlten Arbeits­be­rei­chen der Fürsorge fanden. Aber auch in reicheren Indus­trie­staaten wird wie selbst­ver­ständ­lich das Soziale als Ort genannt, in dem man beden­kenlos kürzen kann. Das Extra, das wir am ehesten entbehren können, aber eben nur, weil wir unter­schwellig darauf bauen, dass andere in ihrer ‚natür­li­chen‘ Fürsorg­lich­keit diese Arbeit dann erledigen.

Dass es aber nicht allein reicht, wenn Frauen in Macht­po­si­tionen gelangen, um diese Bilder zu korri­gieren, zeigt, dass auch Frauen, die über mehr finan­zi­elle Ressourcen verfügen, sich von der von ihnen erwar­tenden Mehr­be­las­tung der Selbst­lo­sig­keit frei­kaufen können: Sie können weiterhin ihr Image als Mutter, die alles schafft, insze­nieren, weil sie finan­ziell schlechter gestellte Frauen auch aus anderen Ländern bezahlen, um die Repro­duk­ti­ons­ar­beit in ihrer Familie zu meis­tern. Eine Spit­zen­po­li­ti­kerin wie Ursula von der Leyen hat nie genau thema­ti­siert, wie sie ein Leben mit fünf Kindern meis­terte. So tragen auch Frauen gerade in Spit­zen­po­si­tionen, die Vorbild­funk­tion haben, dazu bei, das Bild der unend­li­chen Ressource weib­li­cher Liebe aufrecht­zu­er­halten, anstatt dieses infrage zu stellen. 

Selbstlos und unsichtbar

Dass das Sorgen für die körper­li­chen und emotio­nalen Bedürf­nisse von Menschen ein zentraler Bestand­teil der Ökonomie ist, wird von der herkömm­li­chen Wirt­schafts­wis­sen­schaft noch immer weit­ge­hend geleugnet. Es soll wie von Zauber­hand im Unsicht­baren einfach so geschehen. Dass alle Bereiche der Pflege und Fürsorge uns möglichst nichts kosten sollen, da sie qua Selbst­lo­sig­keit von Menschen, denen diese Selbst­lo­sig­keit natür­li­cher­weise entspreche (und es ihnen also auch nichts ausmache), zu leisten sei, haben wir auf alle Berufe im Sozialen und Pfle­ge­ri­schem über­tragen. Wir haben diese Arbeit damit syste­ma­tisch entwertet und diese Menschen dem Burnout preis­ge­geben. Klamm­heim­lich scheinen wir auf die emotio­nale Erpress­bar­keit von Fürsor­genden zu bauen, damit uns das bloß nichts kostet.

Doch höhere Löhne allein sind nicht die Lösung, wie Menschen in Pfle­ge­be­rufen immer wieder beteuern, sondern Entlas­tung und bessere Arbeits­be­din­gungen, weniger Über­stunden, ein besserer Perso­nal­schlüssel, mehr Präven­tion statt Notfall­be­hand­lung. Denn was sollen sie mit mehr Lohn, wenn sie keine Frei­räume zum Abschalten und Rege­ne­rieren haben, also einfach mal Mensch sein können, der nicht unauf­hör­lich nur für andere da ist.

Die Räume, in denen Menschen sich Selbst­lo­sig­keit leisten können, werden aber auch immer kleiner. Die Arbeits­be­din­gungen im globalen neoli­be­ralen Kapi­ta­lismus lassen kaum Zeit und Ressourcen, mit denen man es sich leisten kann, sich neben der Lohn­ar­beit in irgend­einer Form sozial und poli­tisch zu enga­gieren. Das gilt vor allem für Menschen, die sich neben der Lohn­ar­beit auch noch um andere sorgen. Ihre Perspek­tiven, ihre Sorgen bleiben unsichtbar, und unser Bewusst­sein, dass Pflege ein inte­graler Bestand­teil unseres Lebens und unserer Ökonomie ist, bleibt verschüttet. Die Anfor­de­rungen an Flexi­bi­lität, Mobi­lität und Leis­tung, die an uns gestellt werden, dienen in der Regel dem Wachstum und der Gewinn­ma­xi­mie­rung von Unter­nehmen – nicht unserer Lebens­qua­lität oder einer soli­da­ri­schen Gemeinschaft.

 Für die Verge­mein­schaf­tung von Fürsorge

Fürsorg­lich­keit ist eine Eigen­schaft, die wir uns alle zu eigen machen sollten und die eine Gesell­schaft braucht. Aber diese mensch­liche Qualität und Notwe­nig­keit ist geschlechts­un­ab­hängig und darf nicht auf Selbst­auf­gabe beruhen. Fürsor­ge­ar­beit muss endlich den Platz in der Volks­wirt­schaft bekommen, der ihr von ihrer Bedeu­tung her zusteht, damit Pfle­gende nicht mehr nur zwischen Organisations- und Effek­ti­vi­täts­horror oder dem kompletten Rückzug aus der Arbeits­welt oder der Familie oder poli­ti­scher und sozialer Teil­habe wählen müssen. Viel­leicht brau­chen wir nicht nur eine Quote für Frauen, sondern gene­rell für Menschen mit Pfle­ge­er­fah­rung, weil sie mit ihrem Wissen ein besseres Verständnis haben, wie Unter­nehmen und Politik fami­li­en­freund­li­cher werden, was es wiederum anderen Fürsor­ge­ar­bei­tenden ermög­licht, in höhere Entschei­dungs­po­si­tionen zu kommen. Denn wenn die Menschen in Entschei­dungs­po­si­tionen selbst Fürsorge leisten und ein besseres Gespür dafür haben, wie viel diese Arbeit wert ist und wie viel sie einen persön­lich kostet, tut sich viel­leicht auch was bei der Belas­tung von Müttern und Vätern sowie in den pfle­ge­ri­schen Berufen.