Thema: Rechts­po­pu­lis­mus

Das Gerede von der #Revo­lu­tion

Alle reden von der Revolution. Während die Linke allerdings nicht mehr so recht weiss, was sie mit dem Begriff anfangen soll, gefällt sich die Rechte in zumindest verbalem Radikalismus. Einen positiven Entwurf für die Zukunft hat sie allerdings nicht zu bieten.

| 8. Februar 2017

Der Marsch der Indi­vi­dua­lis­ten. Die histo­ri­sche Erfah­rung des Natio­nal­so­zia­lis­mus und die rechts­po­pu­lis­ti­schen Bewe­gun­gen der Gegen­wart

Der Nationalsozialismus lässt sich nicht auf Terror und Gleichschaltung reduzieren. Ebenso wichtig waren persönliches Engagement – und ideologische Vielfalt im Rahmen der «Volksgemeinschaft». Daraus lassen sich Schlussfolgerungen für die Gegenwart ziehen.

| 1. Februar 2017

#Iden­ti­tät – das Andere der Ande­ren

Die Rede von der „Identität“ ist omnipräsent, jede und jeder scheint zu wissen, was damit gemeint ist. Dabei ist die Geschichte des politischen Begriffs der Identität noch sehr jungen Datums – und sie beginnt im Krieg.

| 15. Januar 2017

In den Niede­run­gen der Desin­for­ma­tion. Ein Selbst­ver­such mit RT

Dass rechtspopulistische Parteien in Europa ihre rhetorischen Strategien beim russischen Propagandasender RT abkupfern, ist nichts Neues. Was sie damit bezwecken, aber schon.

| 11. Januar 2017

Reality Show 2017. Trump, Putin und der Kalte Krieg

Die bevorstehende Vereidigung von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten erinnert nicht nur an den Aufstieg des Faschismus im frühen 20. Jahrhundert, sondern auch an den Kalten Krieg. Nur etwas anders als damals.

| 4. Januar 2017

Die Schweiz als Avant­garde des euro­päi­schen Rechts­po­pu­lis­mus

Die Schweiz ist seit Jahrzehnten die Avantgarde des Rechtspopulismus in Europa. Nirgendwo sonst haben fremdenfeindliche Parteien mit populistischen Parolen gegen die "Elite" eine so lange Tradition wie in der Alpenrepublik. Und nirgendwo sonst waren sie so erfolgreich.

| 14. Dezember 2016

Hoff­nung ohne Opti­mis­mus. Ein Blick auf 11/9 mit Terry Eagle­ton

Kann man angesichts widriger Zeitumstände zwar alles andere als optimistisch, dafür aber entschieden hoffnungsvoll sein? Hoffnung ist eine Haltung, die wir nicht aufgeben dürfen, weil sie uns politisch sensibel macht für gegenwärtiges Unrecht.

| 11. Dezember 2016

„Make America great again“. Zur poli­ti­schen Psycho­lo­gie des Ressen­ti­ments

Eine neue Staatsform ist auf dem Wege, sich zu etablieren: Diese ist zwar demokratisch legitimiert, stützt sich aber nicht auf die Aushandlung von Interessen, sondern auf die Bewirtschaftung des Ressentiments.

| 20. November 2016

Trans­na­tio­na­ler Natio­na­lis­mus. Hinter dem Volks­be­griff des heuti­gen Rechts­po­pu­lis­mus lauert die ‚Rasse‘

Der neue Rechtspopulismus hat kaum etwas mit Nation und Vaterland zu tun. Die Gemeinschaft, die er beschwört, ist einerseits die Familie und das Lokale, und andrerseits etwas Transnationales und zugleich Vorpolitisches. Die alte Rechte nannte es die ‚Rasse‘.

| 19. Oktober 2016