Schlagwort: Gewalt

Weder über­heb­lich noch belie­big. Warum man heute Toni Morr­i­son lesen sollte

Vereinfacher und Polarisierer finden derzeit viel Gehör. Populisten aller Couleur fordern klare Grenzen und stabile Identitäten, Moralisten glauben, stets sauber zwischen zwischen richtig und falsch, gut und böse trennen zu können. Eine Zeit, Bücher von Toni Morrison zu lesen.

| 6. August 2017

Verge­wal­ti­gung. Ein Gespräch mit Mithu Sanyal

Mithu Sanyal zeigt in ihrem Buch "Vergewaltigung", warum wir zu jahrhundertalten Geschlechterstereotypen neigen, wenn wir über sexualisierte Gewalt sprechen - sie bringt Aufklärung in einen irrationalen Diskurs und denkt über Heilung nach.

| 17. Mai 2017

Der Marsch der Indi­vi­dua­lis­ten. Die histo­ri­sche Erfah­rung des Natio­nal­so­zia­lis­mus und die rechts­po­pu­lis­ti­schen Bewe­gun­gen der Gegenwart

Der Nationalsozialismus lässt sich nicht auf Terror und Gleichschaltung reduzieren. Ebenso wichtig waren persönliches Engagement – und ideologische Vielfalt im Rahmen der «Volksgemeinschaft». Daraus lassen sich Schlussfolgerungen für die Gegenwart ziehen.

| 1. Februar 2017

16 shots: Von der Gewalt gegen schwar­zes Leben in den USA

Alle 28 Stunden stirbt in den USA ein Afroamerikaner durch die Polizei oder private Sicherheitsdienste. Wer die Missachtung schwarzen Lebens in Amerikas Gegenwart verstehen will, muss in die Geschichte schauen. Die Wucht der Bilder dieser Gewalt hilft, sie zu kritisieren.

| 16. November 2016

Wie können die Tussen es wagen?

Es war #Aufschrei-Woche in der Schweiz – auf Twitter, Facebook und in den Medien. Berichtet wurde über sexuelle Übergriffe und Gewalt, sexistische Bemerkungen und Degradierungen am Arbeitsplatz, beim Sport, im Ausgang. Erstes Fazit: Power bei den Frauen, Lernbedarf bei vielen Männern.

| 30. Oktober 2016

"Vertei­di­gung der Repu­blik" (E. Badin­ter) oder Kultur­re­la­ti­vis­mus? Die Debatte leidet an falschen Alternativen

Die Philosophin und Feministin Elisabeth Badinter fordert die Verteidigung der „Republik“ gegen alles angeblich Fremde, weil sonst der Kulturrelativismus drohe. Diese Alternative ist falsch: es geht um die Verringerung von Leid - und um die Kritik an Verhältnissen, die Leiden befördern. 

| 13. September 2016

Die Revo­lu­tion der Gummi­ge­schosse: Argen­ti­nien unter Mauricio Macri

Zehn europäische Kultur- und Sozialwissenschaftler beklagen in einem gemeinsamen Aufruf die Einschränkung von Bürgerrechten und Pressefreiheit, Sozialabbau und das Ende der Aufarbeitung der Militärdiktatur in Argentinien nach Amtsantritt der Rechtsregierung.

| 7. Februar 2016