Kategorie: Geschich­ten der Gegen­wart

Die Rubrik für Themen und Hinter­grund­ge­schich­ten. Die Beiträge analy­sie­ren aus geistes- und kultur­wis­sen­schaft­li­cher Perspek­tive die Gegen­wart, befra­gen Vergan­ge­nes und rufen fast Verges­se­nes ins Gedächt­nis.

Die ‚huma­ni­täre Tradi­tion‘: Histo­ri­sche Anmer­kun­gen zu einem schil­lern­den Begriff

Befürworter wie Gegner einer restriktiven Flüchtlingspolitik berufen sich auf die ‚humanitäre Tradition‘ der Schweiz. Zu Recht? Ein Blick in die kurze Geschichte dieser ‚Tradition‘ klärt auf.

| 23. Februar 2016

Vom Opfer zum resi­li­en­ten Ich. Über eine proble­ma­ti­sche Verschie­bung

Die oft gehörte Behauptung, es sei heute nur noch von Opfern die Rede, ist falsch. Vielmehr ist die Bezeichnung auf bestem Weg, wieder zum Stigma zu werden.

| 19. Februar 2016

Stasi-Dada. Was Künst­le­rIn­nen aus ihren Geheim­dienst­ak­ten machen

Der Staatssicherheitsdienst der DDR hat Undergroundkünstler systematisch „zersetzt“. Die Schriftstellerin und Künstlerin Gabriele Stötzer „zersetzt“ heute ihre Stasiakten und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf die Sprache der „Direktoren der Verdummung“ (Hans Arp).

| 16. Februar 2016

Die Revo­lu­tion der Gummi­ge­schosse: Argen­ti­nien unter Mauricio Macri

Zehn europäische Kultur- und Sozialwissenschaftler beklagen in einem gemeinsamen Aufruf die Einschränkung von Bürgerrechten und Pressefreiheit, Sozialabbau und das Ende der Aufarbeitung der Militärdiktatur in Argentinien nach Amtsantritt der Rechtsregierung.

| 7. Februar 2016

„Nöti­gen­falls müßte an die Einfüh­rung des ius soli gedacht werden.“

Heute scheint es in der Schweiz schon ungehörig, die automa­ti­sche Einbür­ge­rung der dritten Einwan­de­rer­ge­ne­ra­tion zu fordern. Da war man sogar in der Zeit der Überfrem­dungs­in­itia­tiven der 1960er Jahre mutiger. Eine Studi­en­kom­mis­sion dachte damals über die Einfüh­rung des ius soli nach.

| 4. Februar 2016

„Halten wir uns nicht an den Geset­zen fest wie ein Betrun­ke­ner am Zaun“

Die ‚linken‘ Parteidiktaturen im ehemaligen Osteuropa ignorierten das Grundgesetz, heute wird es von ‚rechts‘ an parteipolitische Interessen angepasst. Warum ‚links‘ und ‚rechts‘ als Unterscheidung nichts mehr taugt und was man von Bürgerrechtsbewegungen lernen kann.

| 26. Januar 2016

Die Durch­set­zungs­in­itia­tive - ein Mons­trum

Alt-Bundesrichter Niccolò Raselli über die schwerwiegenden staats- und persönlichkeitsrechtlichen Probleme, die durch die Durchsetzungsinitiative aufgeworfen würden.

| 23. Januar 2016

In repres­sive Räume inter­ve­nie­ren. Eine Ausstel­lung latein­ame­ri­ka­ni­scher Konzept­kunst in Zürich

Unter Bedingungen repressiver Militärherrschaft in Lateinamerika verabschiedete sich Kunst von Leinwand und Bild und machte soziale und natürliche Räume zu ihrem Material.

| 23. Januar 2016

Dene wos guet geit... Die 300 reichs­ten Schwei­zer

Seit 1989 präsentiert die Zeitschrift "Bilanz" der Schweiz das Ranking der Reichsten im Lande. Die anfängliche Rhetorik des Aufdeckens ökonomischer Macht ist längst unbedingter Bewunderung gewichen.

| 18. Januar 2016