Stasi-Dada. Was KünstlerInnen aus ihren Geheimdienstakten machen

Der Staatssicherheitsdienst der DDR hat Undergroundkünstler systematisch „zersetzt“. Die Schriftstellerin und Künstlerin Gabriele Stötzer „zersetzt“ heute ihre Stasiakten und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf die Sprache der „Direktoren der Verdummung“ (Hans Arp).

| 16. Februar 2016

#Elfenbeinturm

Kaum eine Vorstellung ist so realitätsfern wie die vom Wissenschaftler im Elfenbeinturm. Woher kommt der fragwürdige Drang, an dieser Vorstellung festzuhalten? Und welche wichtigeren Probleme und Fragen geraten dadurch systematisch aus dem Blick?

| 13. Februar 2016

Das Kreuz mit dem #Kulturkreis

„Sie kommen aus einem völlig anderen Kulturkreis – und wir dachten, wir könnten sie einfach so integrieren." Man hört sie derzeit oft, die Rede vom 'Kulturkreis'. Was ist daran so falsch? Eigentlich alles. Eine kleine Wortgeschichte aus aktuellem Anlass.

| 11. Februar 2016

Die Revolution der Gummigeschosse: Argentinien unter Mauricio Macri

Zehn europäische Kultur- und Sozialwissenschaftler beklagen in einem gemeinsamen Aufruf die Einschränkung von Bürgerrechten und Pressefreiheit, Sozialabbau und das Ende der Aufarbeitung der Militärdiktatur in Argentinien nach Amtsantritt der Rechtsregierung.

| 7. Februar 2016

„Nötigenfalls müßte an die Einführung des ius soli gedacht werden.“

Heute scheint es in der Schweiz schon ungehörig, die automa­ti­sche Einbür­ge­rung der dritten Einwan­de­rer­ge­ne­ra­tion zu fordern. Da war man sogar in der Zeit der Überfrem­dungs­in­itia­tiven der 1960er Jahre mutiger. Eine Studi­en­kom­mis­sion dachte damals über die Einfüh­rung des ius soli nach.

| 4. Februar 2016

„Halten wir uns nicht an den Gesetzen fest wie ein Betrunkener am Zaun“

Die ‚linken‘ Parteidiktaturen im ehemaligen Osteuropa ignorierten das Grundgesetz, heute wird es von ‚rechts‘ an parteipolitische Interessen angepasst. Warum ‚links‘ und ‚rechts‘ als Unterscheidung nichts mehr taugt und was man von Bürgerrechtsbewegungen lernen kann.

| 26. Januar 2016

Willkommen in der Schweiz! Oder: sexism sells

Die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln haben eine Debatte über das Thema sexuelle Belästigung angestossen. Doch es braucht eine Debatte über Sexismus. Ein Plädoyer.

| 25. Januar 2016

#Vox_Populi. Zur Aktualität einer alten Idee

Dass die Stimme des Volkes die Stimme Gottes sei, ist eine alte Idee. Heute kann jede Partei, jede Bewegung, jede Gruppe und sogar jedes Individuum den Anspruch erheben, mit Volkes Stimme zu reden. Demokratisch ist das nicht.

| 24. Januar 2016

Die Durchsetzungsinitiative – ein Monstrum

Alt-Bundesrichter Niccolò Raselli über die schwerwiegenden staats- und persönlichkeitsrechtlichen Probleme, die durch die Durchsetzungsinitiative aufgeworfen würden.

| 23. Januar 2016

In repressive Räume intervenieren. Eine Ausstellung lateinamerikanischer Konzeptkunst in Zürich

Unter Bedingungen repressiver Militärherrschaft in Lateinamerika verabschiedete sich Kunst von Leinwand und Bild und machte soziale und natürliche Räume zu ihrem Material.

| 23. Januar 2016

Die „Tektonik des Rechtsrutschs“. Ein Gespräch mit Michael Hermann

Seit den Wahlen im Oktober 2015 ist der prognostizierte Rechtsrutsch in der Schweiz Tatsache geworden. Der Politologe Michael Hermann spricht von einer „tektonischen“ Verschiebung der gesamten politischen Mitte nach rechts.

| 22. Januar 2016

Dene wos guet geit… Die 300 reichsten Schweizer

Seit 1989 präsentiert die Zeitschrift "Bilanz" der Schweiz das Ranking der Reichsten im Lande. Die anfängliche Rhetorik des Aufdeckens ökonomischer Macht ist längst unbedingter Bewunderung gewichen.

| 18. Januar 2016