Alle Artikel von Philipp Sarasin

Philipp Sarasin lehrt Geschichte der Neu­zeit an der Universität Zürich. Er ist Mit­be­gründer des Zentrums Geschichte des Wissens, Mitglied des wissen­schaft­lichen Beirats der Internet­plattform H-Soz-Kult und Heraus­geber von Geschichte der Gegenwart. Er kommentiert privat auf twitter.

Neue Medien, neue Kopp­lun­gen. Das Medi­en­sys­tem ist besser als sein Ruf

Spalten Social Media die Gesellschaft, verbreiten sie nur FakeNews und zerstören sie die Qualitätsmedien? Nicht nur. Es lohnt sich, die neuen Kopplungen im Mediensystem im Auge zu behalten.

| 19. Februar 2017

Das Gerede von der #Revo­lu­tion

Alle reden von der Revolution. Während die Linke allerdings nicht mehr so recht weiss, was sie mit dem Begriff anfangen soll, gefällt sich die Rechte in zumindest verbalem Radikalismus. Einen positiven Entwurf für die Zukunft hat sie allerdings nicht zu bieten.

| 8. Februar 2017

Reality Show 2017. Trump, Putin und der Kalte Krieg

Die bevorstehende Vereidigung von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten erinnert nicht nur an den Aufstieg des Faschismus im frühen 20. Jahrhundert, sondern auch an den Kalten Krieg. Nur etwas anders als damals.

| 4. Januar 2017

Was war die #Aufklä­rung? Ein Reise­be­richt

Können wir uns noch auf die Aufklärung beziehen? Ihre Proklamation universeller Rechte war schon immer begrenzt ehrlich, ihr Rationalismus hat die schlimmsten Exzesse der Macht nicht verhindert. Gleichzeitig können wir von ihrem Ziel, ‚die Freiheit’, nicht lassen.

| 6. November 2016

#Fakten. Was wir in der Post­mo­derne über sie wissen können

Es gibt selten wirklich Neues. Doch die Rede vom „postfaktischen Zeitalter“, von dem seit wenigen Wochen sorgenvoll auch Angela Merkel spricht, ist definitiv neu. Sind wir gegenwärtig also daran, den Kontakt zu den Fakten zu verlieren? Dafür gibt es keinen Grund.

| 9. Oktober 2016

Über­wa­chung und post­mo­derne Selbst­ver­hält­nisse. Was eine Volks­ab­stim­mung bloss­le­gen kann.

Die grosse Zustimmung zum neuen Nachrichtendienstgesetz der Schweiz (NDG) wirft ein grelles Licht auf unsere postmodernen Selbstverhältnisse und unseren Umgang mit der Macht. Wir waren längst schon bereit, unser Privates öffentlich zu machen.

| 28. September 2016

Die Alpen als Schwei­zer #Mythos

Mythen verwandeln Geschichte in Natur und erzählen von ewigen Wahrheiten. Der Alpen-Mythos hat in der Geschichte der Schweiz eine ganz besondere Rolle gespielt – aber er ist heue nur noch eine ferne Erinnerung. Und das ist gut so.

| 31. Juli 2016

Der post­mo­derne #öffentliche_Raum. Ein Gespräch mit Chris­toph Haerle (Teil 2)

Seit den 1970er Jahren verschieben sich die Begriffe ‚öffentlich’ und ‚privat’: Das Individuum zelebriert sich im öffentlichen Raum, einzeln oder in der Masse. Der öffentliche Raum mutiert zum Eventraum – und wird dabei vom Kapital aufgesogen.

| 9. Juni 2016

Der #öffentliche_Raum ist immer poli­ti­sch. Ein Gespräch mit Chris­toph Haerle (Teil 1)

Was ist der öffentliche Raum? Ist er ein Ort der Macht oder der demokratischen Teilhabe? Der Architekt, Stadtplaner und Künstler Christoph Haerle über die politische Funktion des öffentlichen Raums in der europäischen Geschichte.

| 8. Juni 2016