Alle Artikel von Kijan Espahangizi

Kijan Espahangizi ist Geschäftsführer des Zentrums Geschichte des Wissens (ZGW) der ETH & Universität Zürich und forscht zur postmigrantischen Gesellschaft.

Kann man Rassis­mus impor­tie­ren? Flücht­linge und die „Hier­ar­chie der Auslän­der“ in den 1960er Jahren

Immer häufiger hört man, dass Einwanderer rassistische Einstellungen mitbringen. Selbst wenn das der Fall ist: Wie werden aus Haltungen Handlungen? Welche Rolle spielt dabei der strukturelle Rassismus in den Aufnahmegesellschaften? Die Schweiz bietet dazu ein aufschlussreiches historisches Beispiel.

| 18. Juni 2017

Das #Post­mi­gran­ti­sche ist kein Kind der Akade­mie

Ein neues Wort geht um: postmigrantisch. Doch was ist damit gemeint? Was ist sein Einsatz in einer Zeit, in der ein ebenso obsessiver wie omnipräsenter Migrations- und Integrationsdiskurs die Gesellschaft organisiert? Eines ist klar: Das Postmigrantische ist kein Kind der Akademie.

| 12. Juni 2016

„Nöti­gen­falls müßte an die Einfüh­rung des ius soli gedacht werden.“

Heute scheint es in der Schweiz schon ungehörig, die automa­ti­sche Einbür­ge­rung der dritten Einwan­de­rer­ge­ne­ra­tion zu fordern. Da war man sogar in der Zeit der Überfrem­dungs­in­itia­tiven der 1960er Jahre mutiger. Eine Studi­en­kom­mis­sion dachte damals über die Einfüh­rung des ius soli nach.

| 4. Februar 2016