Alle Artikel von Jens Andermann

Jens Anderman lehrt iberoamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Zürich und zuvor an Universitäten in London, Princeton, Duke, Buenos Aires und Rio de Janeiro.

Argentinien: Versuchslabor der neuen Rechten?

Nicht nur mit dem Einreiseverbot für MigrantInnen, auch mit Massnahmen gegen Bürgerrechte und Umweltschutz zeigt die Regierung Macri, wohin die Reise der neuen Rechten geht – schreibt ein Kollektiv von WissenschaftlerInnen aus aller Welt zum Jahrestag des Militärputsches in Argentinien.

| 26. März 2017

Linker Populismus. Aber gerne – nur welcher?

Je lauter der Ruf nach einer „populistischeren“ Linken wird, desto mehr häufen sich die Vorwürfe, linker Populismus sei nichts als Anbiederung an völkische Ressentiments. Doch angesichts der Krise neoliberaler Hegemonie ist ein linker Populismus heute von entscheidender Bedeutung.

| 8. März 2017

Bye Bye Brazil. Eine Kriminalfarce

Die liberale Presse jubelt: Nach dem Sturz der gewählten Präsidentin Rousseff sei Brasilien „auf neuem Kurs“ (NZZ); das Land erwarte „einen radikalen Bruch mit dem linken Interventionismus“ (The Economist). Dabei ist die neue Regierung eine Clique von Korrupten und Kriminellen.

| 13. Juli 2016

Offshore-Demokratie: Verkehrte Welt in Mauricio Macris Argentinien

Die Enthüllungen der Panama-Papiere haben weltweit die Verflechtungen der politischen Elite mit einem mafiösen, global operierenden Finanzkapital ans Licht gebracht. In Argentinien kann sie dabei auf den Flankenschutz von Presse und Justiz zählen – und dies mit Billigung des Internationalen Netzwerkes Investigativer Journalisten.

| 27. April 2016

Die Revolution der Gummigeschosse: Argentinien unter Mauricio Macri

Zehn europäische Kultur- und Sozialwissenschaftler beklagen in einem gemeinsamen Aufruf die Einschränkung von Bürgerrechten und Pressefreiheit, Sozialabbau und das Ende der Aufarbeitung der Militärdiktatur in Argentinien nach Amtsantritt der Rechtsregierung.

| 7. Februar 2016

In repressive Räume intervenieren. Eine Ausstellung lateinamerikanischer Konzeptkunst in Zürich

Unter Bedingungen repressiver Militärherrschaft in Lateinamerika verabschiedete sich Kunst von Leinwand und Bild und machte soziale und natürliche Räume zu ihrem Material.

| 23. Januar 2016