„Impeach or Kill”: Das unwahr­schein­li­che Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren des US-Präsidenten

Angesichts von umstrittenen Entscheidungen des US-amerikanischen Präsidenten Trump, seiner offensichtlichen Geringschätzung von Verfassungsorganen und seiner Weigerung, sich an lang-etablierte gewohnheitsrechtliche Praktiken zu halten, werden die Rufe nach einem Impeachment laut. Doch die Hoffnung auf eine Amtsenthebung ist wenig realistisch.

| 22. Februar 2017

Neue Medien, neue Kopp­lun­gen. Das Medi­en­sys­tem ist besser als sein Ruf

Spalten Social Media die Gesellschaft, verbreiten sie nur FakeNews und zerstören sie die Qualitätsmedien? Nicht nur. Es lohnt sich, die neuen Kopplungen im Mediensystem im Auge zu behalten.

| 19. Februar 2017

Die Zukunft der #Arbeit muss neu gedacht werden

Das lebenslange ‚Normalarbeitsverhältnis‘, von dessen Erosion gegenwärtig so viel die Rede ist, ist historisch und global gesehen eine Ausnahmeerscheinung. Für die Zukunft müssen wir dieses Modell überschreiten und anders über Arbeit nachdenken.

| 15. Februar 2017

Es gibt keine #Tabus

Journalisten und Politiker konstruieren immer wieder die Vorherrschaft von angeblichen Rede-Tabus, um sich selbst als Befreier zu stilisieren. Sie haben damit erfolgreich dazu beigetragen, dass reaktionäres Gedankengut heute als Ausdruck von Demokratie und Meinungsfreiheit gilt.

| 12. Februar 2017

Das Gerede von der #Revo­lu­tion

Alle reden von der Revolution. Während die Linke allerdings nicht mehr so recht weiss, was sie mit dem Begriff anfangen soll, gefällt sich die Rechte in zumindest verbalem Radikalismus. Einen positiven Entwurf für die Zukunft hat sie allerdings nicht zu bieten.

| 8. Februar 2017

Wer hat Angst vor Steve Bannon?

Steve Bannon hat einen gelinde gesagt erstaunlichen Aufstieg vom Dokumentarfilmer und Radiotalker zum zweitmächtigsten – oder mächtigsten? – Mann der USA hinter sich. „Time“ nennt ihn „The Great Manipulator“. Wer ist Steve Bannon, und warum hat man Grund, sich vor ihm zu fürchten?

| 5. Februar 2017

Der Marsch der Indi­vi­dua­lis­ten. Die histo­ri­sche Erfah­rung des Natio­nal­so­zia­lis­mus und die rechts­po­pu­lis­ti­schen Bewe­gun­gen der Gegen­wart

Der Nationalsozialismus lässt sich nicht auf Terror und Gleichschaltung reduzieren. Ebenso wichtig waren persönliches Engagement – und ideologische Vielfalt im Rahmen der «Volksgemeinschaft». Daraus lassen sich Schlussfolgerungen für die Gegenwart ziehen.

| 1. Februar 2017

Wachs­tum und Wohl­fahrt. Eine zwie­späl­tige Alli­anz

Wirtschaftswachstum gilt heute als natürliche Entwicklung und als universelles Heilmittel. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch, dass diese Überzeugung relativ jung ist. Es gab und gibt gute Gründe dafür, den Zusammenhang von Wachstum und Wohlfahrt in Frage zu stellen.

| 29. Januar 2017

In the Depths of Disin­for­ma­tion: this is how RT propa­ganda works

The fact that right-wing populist parties copy their rhetorical strategies from the Russian propaganda broadcaster RT is nothing new. But their purpose in doing so certainly is.

| 28. Januar 2017